Jahrbücher des Deutschen Reichs unter der Herrschaft Kaiser Ottos II.

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Duncker und Humblot, 1840 - Germany - 184 pages
 

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Page 1 - Dänen und Wenden hatten sich damals am Hofe des Kaisers zu Quedlinburg zusammengefunden. Und diese Macht sonder Gleichen ruhte nicht auf ererbtem Besitz, nicht auf altem Herkommen, sie war neu begründet, war das Werk eigener Kraft, die Frucht eines thatenreichen Lebens. Kaum hatte das Reich im Innern zusammengehalten, als er den Thron bestieg, er hatte es dauernd befestigt, ein Königreich im Süden...
Page 64 - Innern besiegt worden. Deutschland schien auf lange Zeit beruhigt, und sein Zustand befestigt. Otto konnte mit Fug und Recht sagen, er habe das Reich, wie es ihm sein Vater überantwortet, behauptet, wenn auch der Zuwachs, von dem er in einer Urkunde spricht, eben nicht bedeutend gewesen ist').
Page 1 - Herzöge Unter-Italiens — sie alle erkannten seine Oberhoheit an; die Könige Frankreichs und Burgunds standen in einer entschieden abhängigen Stellung, die Ungarn und Dänen fürchteten und achteten ihren Besieger, mit England stand der große Kaiser in nahen Beziehungen, mit den christlichen Staaten Spaniens und den...
Page 101 - ... Altmark ein, die ihnen ja auch früher gehört (vgl. oben S. 40), tödteten die sächsischen Bewohner und trachteten danach, sich hier von neuem festzusetzen; auch fanden sie daselbst wohl noch aus der frühem Zeit Stammgenossen vor.
Page 15 - Geschlecht im Kampfe gegen die Konradiner: auf längere Zeit verschwindet es ganz aus der Geschichte. Unter Otto I. tritt aber wieder als Graf im Nordgau ein Berthold auf, der wahrscheinlich diesem Geschlechte angehörte*). Ein sprechender Beweis dafür, daß er dem...
Page 15 - Aufstand versucht hatte, der Obhut desselben anvertraut wurde. Als Lothar später wieder zu Gnaden angenommen wurde, vermählte sich Berthold mit Eila, der Tochter desselben ^). Unter Otto II. gelangte der Babenberger zu immer größerem Ansehen, seine Fürsprache war empfehlend für das Kloster Marimin, im I.
Page 1 - Pabstthum gedemüthigt und sich dienstbar gemacht, danach sich aber selbst der christlichen Kirche auf alle Weise und mit dem größten Eifer angenommen, ihr Kirchen gebaut, und Missionen nach allen Himmelsgegenden ausgesandt. Schon Thietmar spricht es II.
Page 97 - Laurentius in goldener Stola in die Versammlung, und mit zornigen Blicken ging er auf den Kaiser los, und nahm ihm die silberne Fußbank unter den Füßen fort, dann wandte er sich um, und trat zurück.
Page 62 - Otto ging auf das Anerbieten Lothars ein, und beide verabredeten eine Unterredung an der Grenze ihrer Reiche.
Page 79 - Theoderich eilt mit zweien seiner Dienstleute dem Strande zu, ein schnelles Roß führen sie mit sich. Sobald der Kaiser die Nähe seiner Getreuen bemerkt, springt er...

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