Willensfreiheit

Front Cover
Walter de Gruyter, Jan 1, 2007 - Philosophy - 228 pages
0 Reviews

Das Buch verschafft einen Überblick über die neuere Willensfreiheitsdebatte, wobei es auch die Konsequen­zen der Hirnforschung für das Frei­heits­problem erörtert. Zum anderen entwickelt der Autor eine originelle eigene Position. Er widerspricht dem breiten philo­sophischen Konsens, dass jedenfalls eine Art von Frei­heit mit einem natur­wissenschaft­lichen Weltbild unverträglich sei, nämlich die Fähigkeit, sich unter gegebe­nen Bedin­gungen so oder anders zu entscheiden. Im Buch wird argumentiert, dass dieser sogenannten libertarischen Auffassung der Freiheit, die wir im Alltag alle teilen, bei näherer Betrachtung keine Tatsachen entgegenstehen, sondern nur philosophische Doktrinen. Zwar können wir durch unser Handeln keine Naturgesetze abändern und sind auch keine ersten Beweger, aber es lässt sich zeigen, dass es dessen für ein So-oder-Anders­können unter gegebenen Bedingungen auch nicht bedarf.

 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

1 Einleitung
1
12 Freiheitsprobleme
6
2 Determinismus
15
22 Logischer Determinismus und Fatalismus
19
23 Woher bezieht der Determinismus seine modale Kraft?
25
24 Ist der Determinismus wahr?
30
25 Determinismus und Kausalprinzip
39
26 Bereichsdeterminismen
42
45 Das Zufallsproblem
103
5 Skizze eines fähigkeitsbasierten Libertarismus
118
52 Freiheit als Fähigkeit
130
53 Können und Sollen
136
54 Freiheit zur Unvernunft und zum Bösen?
142
55 Ersturheberschaft
147
6 Willensfreiheit und Hirnforschung
154
62 Pathologische und nichtpathologische Fähigkeitseinschränkungen
159

3 Kompatibilismus
50
32 Moore über Können und Anderskönnen
56
33 Strawson über moralische Reaktionen
62
34 Frankfurt über alternative Möglichkeiten
66
35 Kompatibilistische Freiheiten
71
4 Inkompatibilismus
81
42 Das Konsequenzargument
83
43 Anderskönnen unter gegebenen Bedingungen
87
44 Mythen über den libertarischen Freiheitsbegriff
92
63 Kommt der Wille zu spät?
167
64 Fehlschlüsse Missverständnisse Begriffsverwirrungen
178
65 Philosophie und Neurowissenschaft
185
Anmerkungen
192
Literatur
207
Sachregister
217
Namenregister
220
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

About the author (2007)

Geert Keil, RWTH Aachen.

Bibliographic information