Festschrift zur Begrüssung der in Karlsruhe vom 27.-30. September 1882 tagenden XXXVI. Philologen-versammlung

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J.C.B. Mohr (P. Siebeck), 1882 - Classical philology - 124 pages
 

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Popular passages

Page 33 - ... chriarum plura genera traduntur: unum simile sententiae, quod est positum in voce simplici ("dixit ille...
Page 98 - Hannibal in testimonium victoriae suae [apud Cannas] tres modios anulorum aureorum Carthaginem misit, quos ex manibus interfectorum equitum Romanorum senatorumque detraxerat. Usque adeo autem ultima desperatio reipublicae apud residuos Romanos fuit, ut senatores de relinquenda Italia sedibusque quaerendis consilium ineundum putarint. Quod auctore Caecilio Metello confirmatum fuisset, nisi Cornelius Scipio tribunus tunc militum, idem qui post Africanus, destricto gladio deterruisset ac potius pro...
Page 62 - auf dem die traditionelle Schulgrammatik des gesamten Occidents und eines erheblichen Teils des Orients ruht«, des Werkes, »welches eine weitergehende Wirkung als irgend ein anderes der profanen Litteratur (selbst die Teile des Aristotelischen Organon nicht .ausgenommen) geübt hat und dessen Vergleichung mit den Lehren der Folgezeit ein merkwürdiges Zeugnis nicht bloss für den Umfang, sondern auch für die Strenge der vom griechischen Geiste ausgeübten Diktatur liefert...
Page 38 - Zu den sogenannten Proverbia Alexandrina des Pseudo-Plutarch (cod. Laur. pl. 80, 13).
Page 110 - ... Künstler überall und ausschließlich nur dem Vorbilde des Arktinos gefolgt sein müßten, wie so mancher vielleicht voreilig behaupten möchte. Man betont jetzt wohl öfter im allgemeinen, daß die alten Künstler keineswegs bloße Illustratoren der Dichter gewesen seien: im besonderen Falle aber fällt man gar zu leicht in die alte Gewohnheit zurück und sucht jeden besonderen Zug eines Kunstwerkes wieder auf die besondere „Version" eines bestimmten Dichters zurückzuführen.
Page 122 - Festschrift für die XXXVI. Philologen -Versammlung in Karlsruhe (Freiburg und Tübingen 1882) S. 107 — 124 mit Abb.; angez. von Hilberg in der Z. fd österr. Gymnasien XXXIV S. 99). Phineus ist nach F. v. Duhn »ursprünglich einer jener Daemonen, welche dem einsamen Schiffer — ihre Hülfe spenden müssen, damit er weiter kommt, wie Triton dem lason (Hdt.
Page 122 - ursprünglich einer jener Daemonen, welche dem einsamen Schiffer — ihre Hülfe spenden müssen, damit er weiter kommt, wie Triton dem lason (Hdt. IV, 179), wie Kirke dem Odysseus, Proteus (leputv ahog) und Eidothea dem Menelaos, der Meergreis den Argonauten nach Sage der Byzantier, es aber ungern thuu, sich ihr Wissen müssen erzwingen lassen« — ; diese Auffassung bestätigt nach Duhn die Beischrift Erichtho zu der einen weiblichen Figur auf der Würzburger Schale, in der nach ihm Phineus' Frau...
Page 93 - Jahn's an, dass die Auswahl des Stoffes in den Periochae auf Schulzwecke hinweise. Nach ihm ist es ein Auszug, welcher bei dem täglichen Gebrauch...
Page 121 - Verstossung seiner ersten (•jialtin und Misshandlung ihrer Kinder auf sich zieht. Schwerlich nämlich hätte jene Version dem Künstler Veranlassung geboten, eine familienangehörige Person in der Umgehung des Phincus aufy.ufllhren.
Page 124 - Erichtho geworden sei, welche bei Pharsalos dem Sex. Pompeius erscheint und aus Todtenmund die Wahrheit kund thut«. (S. 123). Sicher sind diese ' Bemerkungen' beachtenswert, zumal da seitdem G. Loeschcke 'Boreas und Oreithyia am Kypseloskasten

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