Improtheater und Theaterpädagogik

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GRIN Verlag, Feb 2, 2009 - Performing Arts - 11 pages
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Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 2, Universität Wien (Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Übung, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wort „Impro“ bezeichnet auf treffliche Art und Weise den Inhalt. Nämlich etwas Undefinierbares. Ein aus vier Buchstaben bestehendes, nichts sagendes Wort ist auch gleichzeitig etwas sehr bezeichnendes dieser Theaterform. Der Beginn dieses Theaterspiels liegt im Nichts, oder anders ausgedrückt, in einer unfertigen, vielfach durch das Publikum begonnen Form. Impro hat mit improvisieren zu tun, das heißt, keiner klaren Vorgabe zu folgen. Genau diese Freiheit des Raumes hat mich im letzten Sommer bewogen, an einem zweiwöchigen Workshop Improtheater in Kärnten teilzunehmen. Als Laie erfuhr ich peu a peu die wenigen Regeln des theatralen Improvisierens, die uns ein junger Absolvent des Max Reinhardseminars in Wien, pädagogisch zwar ungeschult, aber mit Freude und positiver, konstruktiver Kritik, nahe brachte. Im Rahmen meines Wahlfachsemesters der Studienrichtung Europäische Ethnologie interessierte mich Theaterpädagogik als eine Form der Auseinandersetzung mit dem Theaterspiel. Der Besuch der von Harald Volker Sommer sehr engagiert induzierten und geführten Lehrveranstaltung, „Theaterpädagogische Theorien“, am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Wien im Wintersemester 2008, bewog mich nun, mich näher mit dem Thema des Improvisationstheaters zu beschäftigen. Meine Fragestellung zielt in die Richtung der Reflektion und Auswirkung von Improtheater im Sinne seiner Wirkung auf Mitspieler und Publikum.
 

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