Geschichte Österreichs, Volume 5

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Popular passages

Page 121 - Es zeigt sich immer mehr, daß das wahre und hauptsächlichste Ziel aller dieser Provinzen ist, eine Konföderation unter sich zu schließen und eine Regierung ähnlich jener der Schweizer und der holländischen Generalstaaten zu erreichen, indem sie sich der Herrschaft des Hauses Österreich entziehen oder dieselbe so beschränken, daß nur noch der Name übrigbleibt.
Page 235 - Seel und Gut, So soll's auch gelten Leib und Blut! O Herr, verleih uns Heldenmut! Es muß sein!
Page 358 - Zwölf Jahre nach des Königs Tode (im Jahr 1644) sprach der Reichskanzler z7renstiern im Reichsrath: „Pommern und die Seelüfte sind gleich einer Bastion für die Krone Schweden, auf ihnen beruht unsere Sicherheit gegen den Kaiser. Sie waren die vornehmste Ursache , welche Seine selige Majestät in die Waffen brachte.
Page 485 - Frieden , wie er ihn für gut hielt, aufzunötigen, dessen verlässlichste Bundesgenossen er zu schwächen oder gar zu vernichten beabsichtigte. Er hatte aber für das Gelingen zu sehr auf die schlechten Eigenschaften in den Menschen, auf den Eigennutz der höheren Offiziere gerechnet. Aber die moralischen Faktoren erwiesen sich doch als stärker, als er geglaubt hatte. Denn nicht die Jesuiten und Spanier haben zuletzt seinen Tod herbeigeführt, sondern seine eigenen protestantischen wie katholischen...
Page 353 - Am 6. März 1629 wurde das Edikt in der form einer authentischen Auslegung des Augsburger Religionsfriedens bekannt gemacht. Nachdem in der Einleitung der bisherige Streit um den Besitz der Kirchengüter im Sinne der katholischen Partei geschildert worden war, entschied der Kaiser, 1. dass alle seit dem Passauer Vertrage eingezogenen mittelbaren Stifter, Klöster und sonstigen Kirchengüter von den Katholiken wieder zurückgefordert, 2. alle reichsunmittelbaren Stifter und Bistümer wieder mit katholischen...
Page 18 - um der römisch-katholischen Religion völligen Untergang oder wenigstens starken Abbruch zu verhüten". Sie gelobten, zu deren Schutz Gut und Leben einzusetzen, für einen Mann...
Page 484 - Dies war das Ende eines Mannes, der die Geschicke Deutschlands und des Kaiserhauses in seinen Händen zu haben geglaubt und in der That eine Zeitlang eine welthistorische Stellung eingenommen hatte. Nachdem er vom Kaiser mit beispiellosen Vollmachten ausgestattet worden war, starb er als Verräther an demselben, dem er im Einvernehmen mit den Feinden desselben einen Frieden, wie er ihn für gut hielt...
Page 95 - Ständen nach ihrer alten Gewohnheit und immer beobachteten Freiheit einstimmig zum König gewählt worden sei".
Page 466 - Ereignis von Regensburg nicht wiederholt werde. Diese Worte sind es, wodurch die Angelegenheit in ihre Krisis trat. Wallenstein unternahm es, sich des Gehorsams der Armee auch für den Fall zu versichern, daß der Kaiser ihn des Generalats enthebe. Die Stimmung war so aufgeregt, daß man die Tragweite seines Begehrens kaum bemerkte; die Versammlung ging darauf ein.
Page 435 - Feldmarschall aufgetragen, möglichst unvermerkt »den Grafen Gallas, Piccolomini, und andere hohe und vornehme Offiziere dahin zu disponieren, daß Seine Kaiserliche Majestät für den Fall, wenn mit dem Herzog von Friedland seiner Krankheit halber oder sonst eine Veränderung erfolgen sollte, deren standhafter Treue und Devotion versichert seien . . .« Seiner Krankheit halber, oder sonst.

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