Abhandlungen, Issue 19

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Page 192 - Färbung eine elective ist, dh dafs sich nichts mitfärbt, was mit Neurogliafasern verwechselt werden kann, oder was das deutliche Hervortreten der Fasern hindert. Es ist höchst interessant zu sehen, wie im Laufe der Zeit die Ansprüche in dieser Hinsicht allmählich gestiegen sind. Ich erinnere mich noch an mein bewunderndes Staunen, als ich in meinen ersten Studiensemestern im Berliner physiologischen Institut die, wenn ich mich recht erinnere, nach G o 11 sehen Abbildungen gezeichneten Rückenmarkstateln...
Page 207 - Man beachte dabei, daß die Schnitte dem Glase faltenlos aufliegen müssen. Damit dies mühelos erreicht wird, ist es nötig, die Schnitte in eine große Schale mit Wasser zu bringen und sie dann mit einem Objektträger aufzufangen, den man vorher mit Alkohol abgerieben hat. An so gereinigten Objektträgern adhärieren die Schnitte im allgemeinen ohne Faltenbildung. Sollten sich doch Falten vorfinden, so tauche man den Objektträger auf der Kante stehend so in die Schale mit Wasser, daß die Falte...
Page 77 - ... Macerationsproducte aufzufassen seien. Daneben aber beschreibt er, als die den Bindegewebskörperchen entsprechenden Elemente der grauen und weissen Substanz , glänzende, ohne coagulirende Agentien isolirbare Kerne, welche kein Kernkörperchen enthalten und nach allen Seiten Faserzüge aussenden , die von Anfang an ein festes, wenn auch zartes Aussehen, einen ganz scharfen , glatten Contur , einen beträchtlichen Glanz zeigen ; sie seien leicht beweglich, nicht brüchig, auf weite Strecken zu...
Page 105 - Ferner sagt Weigert Seite 41: „Wir können nach alledem mit der grössten Sicherheit folgende Sätze aufstellen : 1. Die Neurogliafasern, die man bisher als Fortsätze der Deiter'schen Zellen aufgefasst hat, sind nicht mit dem Protoplasma chemisch identische Gebilde, sondern sind von diesem stofflich durchaus verschieden. 2. Die chemische Verschiedenheit tritt nicht etwa allmählich in mehr oder weniger weiter Entfernung vom Zellleib an den „Fortsätzen" auf, sondern die Diff erenzirung besteht...
Page 183 - Neurogliamassen durchsetzt, unter denen auch lange Radiärfasern auffallen, während die übrigen in den beiden anderen Richtungen verlaufen. In der dichten Schicht sind dann aber die Maschen für die markhaltigen Nervenfasern ausgespart. In dem Falle, dafs noch eine besondere Neurogliaverdichtung zwischen Epithel und Nervenbündel eingeschoben ist, zeigt das letztere immer noch reichliche Fasern, aber doch nicht so dichte Netze, als wenn das Epithel allein die Grenze gegen den Ventrikel bildet....
Page 207 - ... gereinigten Objektträgern adhärieren die Schnitte im allgemeinen ohne Faltenbildung. Sollten sich doch Falten vorfinden, so tauche man den Objektträger auf der Kante stehend so in die Schale mit Wasser, daß die Falte wagerecht steht. Dann gleicht die Falte sich von selbst aus. Die Farbflüssigkeit wird auf den (abgetrockneten) Schnitt aufgeträufelt. Die Färbung erfolgt fast momentan. Es schadet nichts, es nützt aber auch nichts, wenn man die Lösung länger auf dem Schnitte stehen läßt....
Page 205 - Auflösen von 5 % Chromogen in Aqua destillata. Man filtriere sorgfältig. In dieser Lösung bleiben die Schnitte über Nacht. Je länger man sie darin läfst, desto mehr werden die nervösen Elemente in der Kontrastfarbe tingiert.
Page 195 - Neurogliageflechte da sein müßten, — aber ziemlich sicher ist die Methode doch. Wie gering man aber auch seine Ansprüche an die Sicherheit einer Methode stellen mag, eins wird man unter allen Umständen verlangen können, nämlich das...
Page 146 - ... Oberfläche sich findet, und die Rindenschicht in ihrer ganzen Dicke sich in die weifse Substanz einsenkt." „Die Maschen sind häufig zwischen den Fasern so schmal, dafs sie den Durchmesser der letzteren kaum übertreffen. Eine überall wiederkehrende Anordnung derselben zu bestimmten von einander geschiedenen Lagen konnte ich nicht wahrnehmen und nur im allgemeinen an den stärkeren zwei Hauptrichtungen, eine longitudinale und eine quere, verfolgen. Die gleich gerichteten Fasern kreuzen sich...
Page 312 - Untersuchungen über die vergleichende Anatomie des Gehirns" : 3. „Neue Studien über das Vorderhirn der Reptilien

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