Energetische grundlagen der kulturwissenschaft

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W. Klinkhardt, 1909 - Civilization - 184 pages
 

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Page 110 - Wer teilt die fließend immer gleiche Reihe Belebend ab, daß sie sich rhythmisch regt? Wer ruft das Einzelne zur allgemeinen Weihe, Wo es in herrlichen Akkorden schlägt?
Page 55 - Doch weil, was ein Professor spricht, Nicht gleich zu Allen dringet, So übt Natur die Mutterpflicht Und sorgt, daß nie die Kette bricht, Und daß der Reif nie springet. Einstweilen, bis den Bau der Welt Philosophie zusammenhält, Erhält sie das Getriebe Durch Hunger und durch Liebe.
Page 70 - Entwicklungsgeschichte des Werkzeugs einerseits und als die Geschichte der Einbeziehung fremder Energien in menschliche Zwecke und die Ausbildung entsprechender Maschinen zu ihrer Umgestaltung andererseits (S.
Page 86 - Hand und Füße Und Kopf und H- -, die sind dein; Doch alles, was ich frisch genieße, Ist das drum weniger mein? Wenn ich sechs Hengste zahlen kann, Sind ihre Kräfte nicht die meine? Ich renne zu und bin ein rechter Mann, Als hält ich vierundzwanzig Beine.
Page 24 - Kulturarbeit lässt sich als die Bemühung bezeichnen, einerseits die Menge der verfügbaren Rohenergie tunlichst zu vermehren, andererseits das Güteverhältnis ihrer Umwandlung in Nutzenergie zu verbessern
Page 47 - Als späteres Ziel des Fortschritts wird . . . die unmittelbare Benutzung der Sonnenenergien anzusehen sein, wobei die Erde mit Apparaten bedeckt sein wird, in denen dies geschieht, und in deren Schatten die Menschen ein bequemeres Dasein führen werden.
Page 167 - O. bringt eingehende Betrachtungen und Vorschläge inbezug auf das Verhältnis von Staatsmacht und Geldmacht. „Die Wissenschaft ist das allgemeinste Werkzeug, das sich die Menschheit für ihre Zwecke geschaffen hat." .,Sie kann allgemein als die Technik des systematischen Voraussagens oder Prophezeiens gekennzeichnet werden, und nur solche Kenntnisse können als gesunde Wissenschaft bezeichnet werden, an denen man diesen prophetischen Charakter nachweisen kann
Page 23 - Bei dieser geht niemals ein Energiequantum vollständig in das gleiche Quantum einer anderen Form über, sondern es entstehen immer neben der zweiten Form noch andere Energien. „Unser praktisches Interesse heftet sich aber keineswegs an die Gesamtmenge, sondern nur an die Menge einer besonderen, von uns angestrebten Energie B, die wir aus einer gegebenen Menge A erhalten können. . . . Wir nennen A die RohTJ energie und B die Nutzenergie.
Page 175 - Umwelt" sind, von der in letzter Linie alles abhängt. Für die Angelegenheit der Wissenschaft, dieser höchsten Verkörperung der Kultur, gibt die Geschichte hier eine ganz unzweideutige Antwort. Man kann ja die einzelnen Fortschritte, die wir den großen Männern verdanken, nach Jahr, Ort und Namen...
Page 20 - Alles, was wir Materie nennen, ist Energie, denn sie erweist sich als ein Komplex von Schwereenergie, Form- und Volumenenergien, sowie chemischen Energien, denen Wärme und elektrische Energien in veränderlicher Weise anhaften.

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