Alemannia: Zeitschrift für sprache, litteratur und volkskunde des Elsasses und Oberrheins, Volume 24

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Popular passages

Page 200 - Wernher der elter, angesehen und verordnet und aber user zufallendem unfahl in seinem vertreiben nit gar volzogen, ins werk gericht hat, in masen wie das noch heutigs tags gehalten und die dotationes darüber von bischof Haugen von Costanz clärlichen ußweisen.
Page 221 - Es wardt sein gnug gelacht. Umb dieselbig zeit, als er uf sontag vor Ulrici abermals predigen solte und wenig uf die predig studiert, wuste er nit, was er sagen solt, iedoch nam...
Page 199 - Also het das ain das, das ander ain anders verrett, das ain aß kain vischkopf, das ander kain vischschwanz; so sprücht der prior ganz schimpflich: ,Ir, meine gnedige frawn, herren und ander, die ob disch sein, ir sagt wol von sachen und ir vermainen, ir thuon mit solchen geringen, kleinfüegen gelüpten ain große sach vor Gott.
Page 227 - Zu berewen aber, das die gottselligen stiftungen von den zwinglischen schwermern also jemerlichen söllen zerrissen und vernichtet werden. Aber zu verhoffen, der allmechtig werde zu seiner zeit mit seiner gwaltigen hand ain gebürlichs einsehens haben und alle defecta wider zu seiner glori und ehr verwenden, wiewol es noch bei disen unser eilenden zeiten gar nit das ansehen hat.
Page 220 - Zimmern predigte; ,.als er dem volk ein ermanung thon wolte zu der lieb Gottes, kunte er kain andere gleichnus finden, dann er sprach, Christus wer so süeß und so mült, wie ain geschwaizter zübel in ainer wassersuppen." Weitere Leistungen von demselben (um 1520) sind S. 605 erzählt; einmal predigte er über das Evangelium vom barmherzigen Samariter: „In der außlegung des evangelii hat er den Samaritan genennt, sprechendt, es seie ain unerkannter nam, der nit wol...
Page 192 - In dem kurzen Zeitraum von wenigen monaten, der zwischen dem erscheinen der werke und dem drucke des berichtes liegt, ist es der redaktion nicht möglich, die litteraturerscheinungen zu beschaffen, wenn sie nicht von den Verfassern und Verlegern unaufgefordert zugesandt werden. Im besonderen ist dies der fall bei ausländischen erscheinungen, gelegenheitsschriften, dissertationen, Programmen und aufsätzen in Zeitschriften, die nicht abhandlnngen aus rer Wissenschaft bringen.
Page 203 - Von dem sagen noch die alten, wie er uf ain zeit zu Hainstetten ain osterspill hab halten wollen und die historiam des palmtags, wie der herr Christus uf aim esel zu Jherusalem ingeritten...
Page 203 - Jherusalem ingeritten, spilen, und namlich so hab er sein mesner uf ain mülleresel gesetzt, im ain langen rock angelegt; dem seien zwelf bauren nachgefolgt, wie die zwelf jünger; er aber, der pfaff, seie bei der kirchen mit den überigen bauren, auch jungen und alten gestanden, hab in mit dem gewonnlichen gesang empfangen.
Page 201 - Gottes nach catholischer art und nach den alten hailigen lerern didactice, damit die einfältigen underthonnen ordenlich underwiesen, geprcdiget und geleret. Alles schelten und holipen hat müesen vermüten bleiben, dann er vermaint, wie auch die warhait, das solchs nit dienstlich wer zu erbawung der zuhörer, sonder brechte vil mehr ein ergernus und würde der gegenthail dennost nit darvon gebessert. Mit solchem grosem fleis und unaufhörlichem ufmerken, auch das er alle tag zwaimal zu kirchen gieng,...
Page 204 - Es was domals die gewonhait zu Mösskirch, das iedes jhars am osterabent weib 35 und mann in grofser anzal am abent und in der nacht neun weihleginen mit andacht und irem gebet besuchten. Die alle wurden umb mitternacht samentlich wider in die statt gelassen, alsdann fieng die ostermetin an. Uf dem weg und der walfart dorft oder sollt doch keins mit dem andern * reden, sonder iedes mit stillschweigen sein andacht volbringen.

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