Die Chroniken der schwäbischen Städte: Augsburg ... Auf Veranlassung und mit Unterstützung Seiner Majestaet des Königs von Bayern Maximilian II, Volume 1

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Ferdinand Frensdorff, Matthias Lexer, Friedrich Roth
S. Hirzel, 1865 - Augsburg (Germany)
 

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Page xxvi - Bö. 1. cp 97—99. erklärt sich die von ihm im Jahre 1266 erfolgte Belehnung Konradins mit der Augsburger Vogtei; *) doch sollte dieselbe nur ihm und seinen Leibeserben als solchen , nicht vermöge ihrer fürstlichen Würde zustehen. Konradin hielt diese Bedingung nicht ein, sondern verpfändete die Vogtei zwei Jahre später an seinen Oheim , Herzog Ludwig von Bayern. 2) Als dieser nun nach dem Tode seines Neffen (1268) lehensoberherrliche Ansprüche geltend zu machen suchte, stellte der Bischof...
Page 115 - ... geben und gesetzet hat. Auch haben wir unser stat stiure geordent und besetzet, das ein ieglich man und fraw, rich und arme wie die genant sint alles ir gut, es sie aigen, lehen, ligentz oder varntz, besuchtz und...
Page 115 - Ion verdknt und die er durch dheines gewinnes willen nicht gekauft hat, daz sol allez ungestiurt beliben als von alter her körnen ist.
Page xv - Zerstörungen und Plünderungen, welche die Stadt und namentlich die bischöflichen Gebäude im eilften und zwölften Jahrhundert erfuhren.
Page xxix - ... biderben burger die eltesten und auch die witzigsten ratgaeben von Auspurch' und trugen ihm die Bitte vor, ihre Rechte in ein Statutenbuch zusammenstellen zu dürfen. Nachdem der König dies gestattet hatte, wählte der Rath aus seiner Mitte vier Männer, die ,elliu diu reht, diu disiu stat ze Auspurch von alten ziten bi kaisern, bi kunigen unde bi bisschofen herbraht hete, ez si an des vogtes rähte oder ans burggrafen oder an der muenze oder an zollen unde eins ieglichen biderben mannes reht,...
Page 252 - da warb es verachtet als offtbeschechcn ist'. letzungen des bestehenden Rechts, die dabei vorgekommen sind, hingewiesen, die Urkunde des neuen Rechts wegen des angewendeten Zwanges verdächtigt. Der Schluß auf die Person des Verfassers liegt nahe genug. Ein Mitglied der alten Geschlechter, die durch die Zunftverfassung aus der Herrschaft der Stadt verdrängt waren, wird etwa in dieser Weise seinem Herzen über jenes Ereigniß Luft gemacht haben. Haben wir ihn auch für den Verfasser der ganzen Chronik...
Page 153 - ... 21 S. 438) zeigt folgende Sprache: „Wir Karl von gots gnaden romischer keiser, zu allen zeiten merer des reichs und kunig zu Beheim bekennen und tun kunt offenlichen mit diesim bieve allen den, die yn sehent oder horent lesen, das wir den burgern und stat zu Awspurg, unser und des reiches liebin getrewen, mit rechtir wissen diese besundre gnade getan haben und tun mit crafft dicz brieves: were is sache, das suliche lewte, kristen und Juden, die ietzunt ire schuldiger sein, von den sie oder...
Page 41 - Variationen sechsmal belegt ist: (41.3f.) [der richtung was also:] schad gen schad, prand gen prand, tod gen tod, [und all gefangen warn ledig von paiden tailen.
Page 153 - Conradus de Gysenheim Urk. Nr. 5344 HR an Köln; vgl. Nr. 5293 HR, Nr. 5477 HR, Nr. 5478 HR ua anruffen mugen, den wir auch mit crafft ditz brieves empfelhen ernstlichen, das sie yn suliche schulde helffen, infurdern und inbringen sullen uff recht noch dem, als des notdurfft sein wirdet, also das die obgenanten stat und burger sulicher schulde noch lawte irer brieve betzalhet werden, mit urkunt dicz brieves, vorsigelt mit unserr keiserlichen maiestat ingsigel, der geben ist zu Präge noch Crists...
Page 148 - Ehndorfers seines anleyters offen« brief und insigel bewiset hat als recht ist und geben im von gerichts wegen als erteilt ist und von gewalt unsers obgenanten Heren des tuniges darüber zu fchirmern die hochgeborn surften und Heren Hern Stephan und Hern Fridrichen pfallenczgraven bey Rein und herczogen in Beyern und alle herczogen in...

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