Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete des deutschen, griechischen und lateinischen, Volume 3

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F. Dümmler., 1854 - Comparative linguistics
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Page 473 - Worten zusammen: sie soll durch eine kritische Ergründung der genannten drei Sprachen, zu allermeist aber des etymologischen Theiles derselben, deren ursprüngliche Gestalt wiederaufbauen, die Bedeutung der ausgebildeten Formen erforschen, und hierdurch die Weise auffinden helfen, in welcher die Urvölker ihre Anschauungen in Raum und Zeit vermittelst der Sprache ausgedrückt haben. Diese Untersuchung soll entweder durch eine methodische Behandlung einer der drei Sprachen, unter steter Berücksichtigung...
Page 193 - Sai'xae, wie sie Stephan von Byzanz nennt, waren." S. 103. „Gewiss aber ist, dass nur etwa vierzig bis fünfzig Jahre nach der abermaligen Unterwerfung der Getenlande, diesmal durch die Römer unter Trajan im Jahre 105 — nachdem also, wie Aurelius Victor von Trajan berichtet: quippe primus aut solus etiam vires Romanas trans Istrum propagavit, domitis in provinciam Dacorum pileatis Sacisque nationibus, Decebalo rege ac Sardonio — Ptolemäus auf der kimbrischen Halbinsel £öl-avtg erwähnt.
Page 469 - Provcnzalischen die analogen Erscheinungen auf. Er dehnt aber den Kreis der Vergleichung auch auf die classischen Sprachen und endlich selbst auf die semitischen aus. Dabei besitzt der Verfasser die so seltene Vereinigung umfassender historischer Forschungen mit einem tiefen philosophischen Blick.
Page 473 - Eiucstheils sind diese Sprachen unter den indoeuropäischen zu der reichsten Entwickelung gelangt; und anderntheils waren und sind die Werke, welche in denselben niedergelegt sind, für unsere Bildung so bedeutsam, dafs deren Grammatik der gründlichen Erforschung wohl vorzüglich bedarf und würdig ist. Der Inhalt eines jeden Heftes zerfällt in Abhandlungen, bei denen alle drei Sprachen möglichst gleichmäfsig berücksichtigt werden, Anzeigen, die die 'neuesten literarischen Erscheinungen, welche...
Page 464 - Wie er darin eine Anschauungsweise der Sprachwissenschaft vom Standpunkte der Weltgeschichte aus begründet, eben so sehr lehrt er darin eine Weltanschauung von dem Standpunkte der Sprache aus. Beginnend mit der Betrachtung der die geistige Entwickelung des Menschengeschlechts hauptsächlich bestimmenden Momente (§. l — 6) gelangt er zur Sprache, als einem vorzüglichen Erklärungsgrunde jenes Entwickelungsganges (§. 7.).
Page 254 - Quinquatrus appellari quidam putant a numero dierum qui feriis iis celebrantur: qui scilicet errant tarn hercule, quam qui triduo Saturnalia et totidem diebus Competalia : nam omnibus his singulis diebus fiunt sacra. Forma autem vocabuli ejus, exemplo multorum populorum Italicorum enuntiata est, quod post diem quintum iduum est is dies festus, ut aput Tusculanos Triatrus et Sexatrus et Septimatrus et Faliscos Decimatrus.
Page 469 - Zweiter Theil 1845. gr. 8. 4 Thlr. Die bisher gewöhnlich nur auf den etymologischen Theil der Sprachwissenschaft angewandte vergleichende Methode liefert hier auch in der Syntax die. schönsten Ergebnisse. Zur Erklärung der französischen Constructionen sucht der Verfasser zunächst in den verschwisterten romanischen Sprachen, besonders auch im Altfranzösischen und Provenzalischen die analogen Erscheinungen auf.
Page 478 - Bibliothek und des Arsenals , sowie aus vier englischen Handschriften gezogen, die durch ein Zusammentreffen von günstigen Umständen wieder neu aufgefunden und zum Theil in Besitz von Privatpersonen und an schwer zugänglichen Orten in die Hände des Herausgebers gelangten. Eine Fortsetzung wird, da der Herausgeber sich bereits im Besitz aller noch ungedruckten provenzalischen Gedichte, oft nach 3 bis 4 Handschriften, befindet, nach Maafsgabe seiner Zeit und der Umstände, erscheinen. MÄTZNER...
Page 456 - Sprachen in den von ihnen ausgebildeten Sprachformen entweder eine vollkommene Identität zeigen oder zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen...
Page 254 - Forma autem vocabuli ejus exemplo multorum populorum Italicorum enuntiata est, quod post diem quintum iduum est his dies festus, ut aput Tusculanos Triatrus, et Sexatrus, et Septematrus et Faliscos Decimatrus. Minervae autem dicatum eum diem existimant, quod eo die aedis ejus in Aventino consecrata est.

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