Denkmäler der deutschen Sprache, von den frühesten Zeiten bis jetz: Eine vollständige Beispielsammlung zu seinem Leitfaden der Geschichte der deutschen Literatur, Part 3

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Duncker und Humblot, 1843 - German literature
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Page 254 - Wo bist du, Sonne, blieben ? Die Nacht hat dich vertrieben, Die Nacht, des Tages Feind : Fahr hin, ein' andre Sonne, Mein Jesus, meine Wonne, Gar hell in meinem Herzen scheint.
Page 237 - Nun, was du, Herr, erduldet, Ist alles meine Last; Ich hab es selbst verschuldet, Was du getragen hast. Schau her, hier steh ich Armer, Der Zorn verdienet hat. Gib mir, o mein Erbarmer, Den Anblick deiner Gnad.
Page 254 - Nun geht, ihr matten Glieder, Geht hin und legt euch nieder, Der Betten ihr begehrt; Es kommen Stund und Zeiten, Da man euch wird bereiten Zur Ruh ein Bettlein in der Erd.
Page 293 - Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, Verricht das Deine nur getreu Und trau des Himmels reichem Segen, So wird er bei dir werden neu, Denn welcher seine Zuversicht Auf Gott setzt, den verläßt er nicht.
Page 237 - Erkenne mich, mein Hüter, Mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, Ist mir viel Guts getan: Dein Mund hat mich gelabet Mit Milch und süßer Kost, Dein Geist hat mich begabet Mit mancher Himmelslust.
Page 227 - O Ewigkeit, du Donnerwort, o Schwert, das durch die Seele bohrt, o Anfang sonder Ende ! O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit, ich weiß vor großer Traurigkeit nicht, wo ich mich hinwende! Mein ganz erschrocknes Herz erbebt, daß mir die Zung am Gaumen klebt.
Page 270 - Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich. Liebe, die für mich gelitten Und gestorben in der Zeit, Liebe, die mir hat erstritten Ewge Lust und Seligkeit; Liebe, dir ergeb ich mich, Dein zu bleiben ewiglich.
Page 587 - Angesehen derselbe ein Nachfolger der Natur ist, und ihn« dahero allerdings obliegen will, einer jeglichen Person, die er anführet, ihre gebührende Art zu reden zuzueignen. Ingleichen muß er auch auf ein jegliches Thun sehen, und wie ein Mahler einem jeden Wesen seine Farbe, also der Poet auch seine gebührende Rede, zu eignen.
Page 292 - Wer nur den lieben Gott läßt walten. Und hoffet auf Ihn allezeit, Den wird er wunderbar erhalten In aller Not!) und Traurigkeit; Wer Gott dem Allerhöchsten traut, Der hat auf keinen Sand gebaut, 2.
Page 284 - Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet, Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet, Denke daran, Was der Allmächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet.

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