Historisch-politische blätter für das katholische Deutschland, Volume 52

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Guido Görres, Georg Maria von Jochner, George Phillips
In commission der Literarisch-artistischen anstalt, 1863 - History
 

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Popular passages

Page 750 - Es ist ein armseliges kleinliches Ideal, für eine Nation zu schreiben; einem philosophischen Geiste ist diese Grenze durchaus unerträglich.
Page 743 - Einbildungskraft, fruchtbar wie die Natur, da wo sie im fröhlichsten Spiele an der Hervorbringung der mannigfaltigsten Formen sich ergötzt; ein geistiges Vermögen, das bis zum innersten Grund der, Dinge dringt, und von dort aus in der Idee, das weiteste Gedankenreich, ohne sichtbare Anstrengung zu beherrschen die Kraft besitzt; eine Anschauung, die wie der Blitz das Verschlossenste durchdringt, und mit ihrem Licht das Dunkelste zur Durchsichtigkeit erhellt...
Page 70 - Diese Staatsidee, welche den Staat eigentlich ganz aufhebt und ihn in die bloße bürgerliche Gesellschaft der egoistischen Interessen umwandelt, ist die Staatsidee des Liberalismus und von ihm historisch produziert worden. Sie bildet bei der Macht, die sie notwendig erlangt hat und die im direkten Verhältnis mit ihrer Oberflächlichkeit steht, die wahrhafte Gefahr geistiger und sittlicher Versumpfung...
Page 635 - Der Freisinnige will die Freiheit auch für Andere, der Liberale nur für sich.
Page 729 - Ein solches Vermächtnis ist der Dom in Köln; und ist auch in uns die teutsche Ehre wieder aufgerichtet, wir können nicht mit Ehren ein ander prunkend Werk beginnen, bis wir dieses zu seinem Ende gebracht und den Bau vollends ausgeführt haben.
Page 470 - Regierungen, welche dies verkennen, werden sich zuletzt gezwungen sehen, die Hand an ein Werk der Not zu legen, indem sie sich zur partiellen Ausführung der beabsichtigten Bundesreform im Bereiche der eigenen Staaten entschließen und zu diesem Zwecke unter Wahrung des Bundesverhältnisses ihrem freien Bündnisrechte die möglichst ausgedehnte Anwendung geben.
Page 842 - Dabei erkennt dieselbe jedoch vollkommen an, daß das ganze Schulwesen und namentlich die Volksschule vom Geiste des positiven Christenthums bestimmt und durchdrungen seyn und eben darum der Kirche auch ein wesentlicher Einfluß hierauf zustehen müsse.
Page 192 - Feldmarschall aufgetragen, möglichst unvermerkt »den Grafen Gallas, Piccolomini, und andere hohe und vornehme Offiziere dahin zu disponieren, daß Seine Kaiserliche Majestät für den Fall, wenn mit dem Herzog von Friedland seiner Krankheit halber oder sonst eine Veränderung erfolgen sollte, deren standhafter Treue und Devotion versichert seien . . .« Seiner Krankheit halber, oder sonst.
Page 67 - Stand im Volke, der nun das herrschende Gepräge seines Privilegiums allen gesellschaftlichen Einrichtungen ebensogut aufdrücken will, wie dies der Adel im Mittelalter, wie wir gesehen haben, mit dem Privilegium des Grundbesitzes getan.
Page 485 - Bestrebungen zu Tage getreten, deren unverkennbare Absicht es ist, dem preußischen Staate diejenige Machtstellung in Deutschland und in Europa zu verkümmern, welche das wohlerworbene Erbtheil der ruhmvollen Geschichte unserer Väter bildet, und welche das preußische Volk sich nicht streitig machen zu lassen jederzeit entschlossen gewesen ist.

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