Streffleurs militärische Zeitschrift, Issues 4-6

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L.W. Seidel, 1822 - Military art and science
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Page 51 - Muth zu erhalten. Ich werde meine Thätigkeit vermehren, „um ihnen alles dasjenige zu verschaffen, was zu ihrem Unterhalt, „Bedeckung und Ausrüstung nur immer nothwendig sein kann. Sollte „aber wider Vermuthen der Feind unsere winterliche Ruhe stören „und uns um den so schwer verdienten Lohn unserer Mühe bringen „wollen,- so verspreche ich mir von der Unverdrossenheit der braven „Krieger, dass auch dieser feindliche Versucli fruchtlos bleiben und „ein neuer siegreicher Schlag uns...
Page 273 - Desileen von Schlapanitz, Bellowitz und Kritschen so schnell, als möglich durchziehen, um die Infanterie in der Ebene zu unterstützen, und den weichenden Feind zu verfolgen. — Der ganze Abmarsch des Heeres sollte links erfolgen, und von den vier Infanteriekolonnen des linken Flügels nur so viel aufmarschiren, als die Strecke zwischen Schlapanitz, und dem Turaser Wald für zwei Treffen er
Page 131 - ... Die Armee, die er da vorgefunden, war nicht nur an Zahl und Qualität geringer als die gegenüberstehende der Verbündeten, sondern im vollen Sinne des Wortes eine zerlumpte und disciplinlose Bande. Den ganzen Winter über hatte sie den bittersten Mangel an Lebensmitteln gelitten. Nothdürftig wurde sie durch sparsame Spenden der Genueser und durch Erpressung der letzten wenigen Vorräthe des Landvolkes, von einem Tag zum andern ernährt. Frisches Fleisch war zu Ende des Winters so selten geworden,...
Page 139 - ... von der Seite des Gebirges, als auch vom Meere her vom Feinde bedroht. Transporte zur See konnten durch die im Mittelmeere kreuzende englische Escadre, deren platte Fahrzeuge der Küste ganz nahe zu kommen und die Straße mit großer Wirkung zu beschießen vermochten, ganz verhindert werden. Piemont, mit einer Menge fester Plätze und einer großen Anzahl Truppen, lag gleichsam in der linken Flanke des Heeres, wenn man sich dessen linken Flügel nicht in einer widernatürlichen Ausdehnung bis...
Page 258 - Aufbruch nicht zu früh zu verrathen. Aus eben der Ursache blieb der linke Flügel versagt, damit der Feind dort, durch das offene Land begünstigt, die Bewegung des Heeres nicht entdecken könne *). ') General Stutterheim int daher in seiner Relation dieser Schlacht, wenn er behauptet, daß man An» fang« den Plan hatte, den linken Flügel des Feindes durch das Gebirge zu umgehen und anzugreifen.
Page 268 - Desilees passiren mußte. Ihr linker Flügel war fast nicht zu umgehen , und auf dem ebenen Terrain des rechten konnte die ziemlich bedeutende Reiterei ihre volle Kraft entwickeln.
Page 270 - Ottmarau, lehne. Hiernach überragte der linke Flügel der Verbündeten bedeutend den rechten der Franzosen. Den Angriff auf diesen hielt man den wenigsten Schwierigkeiten unterworfen, da man nach Erzwingung der Defileen von Sokolnitz und Kobelnitz ihm ganz in der Flanke zu stehen , und den weitern Angriff auf dem offenen Boden zwischen Schla» panitz und dem Gehölz bei Turas fortsetzen zu können glaubte.
Page 267 - Rand ist ziemlich steil. Seine Abfälle sinken dann sanft gegen die Teiche von Kobelnitz und Satschan herab. Oberhalb Pratzen wenden sich diese Höhen nordöstlich gegen Blasowitz und Krug, wo sie immer sanfter werden und fast in die Ebene übergehen.
Page 549 - Der Feldzug in den Niederlanden 179^. — Der Krieg in der Vendee. — Des Krieges in Spanien und Portugal erster Feldzug (1807—1808).
Page 29 - Nachdem nun der Feind bis zum Col di Tenda, und an den Tanaro zurückgeschlagen war, schienen auch die Hindernisse gehoben, welche bisher dem Angriff auf Cuneo entgegen standen. Doch erforderte die Lage der beiderseitigen Heere, die Frage wohl zu überlegen: ob diese Festung durch Belagerung, oder durch B l 0...

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