Die historischen Volkslieder der Deutschen vom 13. bis 16. Jahrhundert: Bd. 1507-1529

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Rochus Freiherr von Liliencron
F. C. W. Vogel, 1867 - Ballads, German
 

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Page 359 - Ich habs gewagt mit sinnen Und trag des noch kam rew, Mag ich nit dran gewinnen, Noch muß man spüren trew; Dar mit ich main nit aim allain, Wenn man es wolt erkennen: Dem land zu gut, wie wol man tut Ain pfaffenfeind mich nennen.
Page 600 - Darauß treibt der Türk ein großen spot. Ach got, hylf uns auß aller not, du dein armen Christen erlößen wol auß dem tyranischen gewalt, daß mir vor im geneßen ja geneßen! 17 Die straf haben mir alle von got, darauß treiben wir ein großen spot mit schelten und mit schweren; das treiben die Christen uber tag, thetten sie dem Türken weren ja weren!
Page 414 - Als nun die red ain ende nam, da starb von stund der werde man, das muß doch got erbarmen! Kam beßer kriegr ins land nie ka«, er hats gar viel erfaren, erfaren.
Page 438 - Im Elsaß war vil großer not von bauren auch an manchem ort mit reißen und mit toben; das wert in herzog auß Lotring, ist war und nit erlogen erlogen.
Page 140 - Sie sagten ym die wyderwürf, daß ers nit da her rechnen dürf. sie wölten der herschaft all zeit in nöten, stürmen oder streit allweg sein willig und bereit mit leib und guot in lieb und leid. Sy geren yn nit zuo vertreiben, so ferr er laß sie auch beleiben bei irem brauch und herkommen. [...] Da der alt man merkt und verstund, daß sy redten vom rechten grund: ,wol hyn, ir gon den rechten pfad! nun volgent meinem trewen rat und halt euch vestikliche zsam und gebt dem bund ein...
Page 438 - In summa sagt man in gemein von im erschlagen sind allein wol dreißig tausent bauren, des mancher noch uf dißen tag tregt schmerzen und groß trauren ja trauren.
Page 359 - Hie mit ich schaid, Wil mengen baß die karten, Bin unverzagt, Ich habs gewagt Und wil des ends erwarten, «» Ob dan mir nach tut denken Der curtisanen list; Ain herz last sich nit krenken, Das rechter mainung ist! g5 Ich nmiß noch vil, Wöln auch ins spil, Und soltens drüber sterben: Aus, landsknecht güt Und reuters müt, ?
Page 359 - Um Gnad will ich nit bitten, dieweil ich bin ohn Schuld; ich hätt das Recht gelitten, so hindert Ungeduld, daß man mich nit nach altem Sitt' zu G'hör hat kummen lassen; vielleicht will's Gott, und zwingt sie Not, zu handeln dieser Maßen.
Page 139 - Von jugend uf und all mein tag die wyl ich sölcher künsten pflag so ward mir nie kein dicht so schwer. nit daß ich sei der kunst so ler, sunder daß ich weiß keinen grund ' ; dann was ich hör von einem mund, das widerspricht der ander da; der ein sagt rot der ander pla. Got wöllt daß es sich het gefiegt und ydem teil daran beniegt bei seiner alten gerechtigkeit, so derf t man weder lieb' noch leid auf keiner parthei haben darum.
Page vi - Jahrhundert das freilich weniger liebliche aber dafür ernstere und tiefere Mannesalter nach. Ueberall steht hier die Volksdichtung mitten in dem gewaltigen Ringen und Kämpfen dieser inhaltsschweren Zeit; ihrer Politik bahnt sie die Wege, die Lieder hallen von dem Lärmen ihrer Schlachten wieder ; in ihren religiösen und kirchlichen Gewissenskämpfen tritt sie als rüstiger , stets schlagfertiger Streiter auf und die tiefsten und erhabensten Empfindungen der Zeit gestaltet sie im Kirchenlied zu...

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