Denkwürdiger und Nützlicher rheinischer antiquarius: welcher die Wichtisten und angenehmsten Geographischen, Historischen und Politischen merkwürdigkeiten des Ganzen Rheinstroms, von seinem ausflusse in das Meer bis zu seinem ursprunge Darstellt, Volume 20, Part 2

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Page 31 - Nachen gedrängt voll geladen, so dass der Rand kaum fingerbreit über dem Wasser steht. Sie sehen jedoch Niemand und landen schon nach einer Stunde, während sie sonst mit ihrem eignen Fahrzeug Nacht und Tag dazu bedürfen, in Brittia. Angelangt entlädt der Nachen sich alsogleich und wird so leicht, dass er nur ganz unten die Flut berührt. Weder bei der Fahrt noch beim Aussteigen sehen sie irgendwen, hören aber eine Stimme jedem Einzelnen Namen und Vaterland laut abfragen.
Page 69 - Leben. 139 besondere des Wigger, unseres Probstes. Er wollte daraus noch Vieles gegen sie vorbringen, wurde aber vom Kaiser ermahnt, er möge vorher bedenken, wer er selbst sei, und wer sie sei, woraus er endlich schwieg. So wurde jene Synode geendigt und die Angelegenheit der Nonnen aus den solgenden Tag verschoben. Der Erzbischos versprach jedoch, sie nach zwei Tagen zurückzugeben, was er auch that.
Page 492 - Armenpflege viel schwieriger geworden ; der Rückblick auf die Vorzeit kann vielleicht auf Grundsätze führen, die man nicht verlassen darf, wenn ein gutes Ziel erreicht werden soll.
Page 62 - Weihe empfing, dieses hörten, sürchteten sie sich, den Erzbischos zu beleidigen und seiner ungerechten Anmaßung entgegenzutreten, wagten aber auch nicht, den Andern in seiner Einsalt und Billigkeit preiszugeben. So klagten sie über die Abwesenheit ihrer Mitbrüder und verschoben die Angelegenheit, bis man sie in Gegenwart des Königs und der jetzt nicht anwesenden Bischöse verhandeln könne. So ging das Coneil auseinander und unser Bischos erhielt das genannte Gebiet in seinem Besitze. 31.
Page 69 - Godehard, er glaube, es sei hier Nichts weiter zu verhandeln, denn man habe ja zu Frankfurt endgültig entschieden; wenn es aber durchaus sein müsse, so würde er gerne dem Rathe des Kaisers und der Brüder gehorchen, noch lieber aber, wenn es geschehen könne, die Anwesenheit aller derjenigen Bischöfe erwarten, die der früher
Page 64 - Dieses und anderes, was von unserer Seite bei der Synode angebracht wurde, verschob man jedoch aus den solgenden Tag, um noch eine Ausgleichung zu versuchen. Gegen Otto von Hammerstein und seine Gattin Jrmingard wurde in Folge ihrer widerrechtlichen Verbindung 2 ein Synodalversahren eröffnet, aber aus Bitten des Kaisers unterbrochen.
Page 740 - Verzweiflung erfüllte,"" sagt Bodmann. Wie man bei dem Zinsen« eintreiben verfuhr, erkennt man aus dem Beispiele, daß einmal bereits im I. 1096 der Zinsenbetrag verdoppelt wurde, wenn ihn der Schuldner auf den Verfalltag nicht entrichtete. „Als im 14. Jahrhundert den Juden zu Köln ein zehn...
Page 648 - Lehrer gesagt wird , er lehre schreiben und lesen, nicht, wie heut' zu Tage, er lehre lesen und schreiben. Ferner kommt in einer Renaler Urkunde von 1413 ein Schreib- und Leselehrer vor, und seine Schule wird in derselben eine Schreibschule genannt. Ebenso heißt in einem Vertrage der Stadt Braunschweig mit ihren geistlichen...
Page 681 - Jn früheren Zeiten des Mittelalters war das gemeinschaftliche Baden beider Geschlechter durch kirchliche Gesetze verboten; seit der Zeit der Kreuzzüge aber setzte man sich nicht blos über dieselben hinweg, sondern die Sache ward an vielen Orten sogar -förmlich Sitte.
Page 65 - Gerechtigkeit entscheiden wollet. Denn ich bin alt und krank und meiner Kräste beraubt; ich glaube nicht, daß ich wieder aus ein solches Coneil werde kommen können. Zu jeder gerechten Genugthuung, die Eurer Versammlung gesällt, bin ich sosort bereit, möge ich nun verlieren oder gewinnen.

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