Vermischte Schriften zur Philosophie, Theologie und Ethik, Volume 1

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F. A. Brockhaus, 1869 - 395 pages
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Page 328 - Ihn, Ihn will es haben, den Gott, der handelt, bei dem eine Vorsehung ist, der als ein selbst thatsächlicher dem Thatsächlichen des Abfalls entgegentreten kann, kurz der der Herr des Seyns ist (nicht transmundan nur, wie es der Gott als Finalursache ist, sondern supramundan).
Page 140 - Die Logik ist sonach als das System der reinen Vernunft, als das Reich des reinen Gedankens zu fassen. Dieses Reich ist die Wahrheit, wie sie ohne Hülle an und für sich selbst ist. Man kann sich deswegen ausdrücken, daß dieser Inhalt die Darstellung Gottes ist, wie er in seinem ewigen Wesen vor der Erschaffung der Natur und eines endlichen Geistes ist.
Page 182 - Manifestationen, und es vereinigt sich in ihr, daß die Natur der Sache, der Begriff, es ist, die sich fortbewegt und entwickelt, und diese Bewegung ebensosehr die Tätigkeit des Erkennens ist, die ewige an und für sich seiende Idee sich ewig als absoluter Geist betätigt, erzeugt und genießt".
Page 148 - ... ausgegangen wird — , so ist der absolute Geist. Aber dieses Weil, dies nur affirmative Verhältnis enthält wieder den Mangel, daß so die endlichen Geister die Grundlage wären und Gott die Folge von der Existenz endlicher Geister. Die wahrhafte Form ist deshalb diese: Es sind endliche Geister. Aber das Endliche hat keine Wahrheit; die Wahrheit des endlichen Geistes ist der absolute Geist.
Page 177 - Die absolute Freiheit der Idee aber ist, daß sie nicht bloß ins Leben übergeht, noch als endliches Erkennen dasselbe in sich scheinen läßt, sondern in der absoluten Wahrheit ihrer selbst sich entschließt, das Moment ihrer Besonderheit oder des ersten Bestimmens 20 und Andersseins, die unmittelbare Idee als ihren Widerschein, sich als Natur frei aus sich zu entlassen.
Page 372 - ... leder, auch der noch übrigens in der Endlichkeit befangne , ist von Natur getrieben, ein Absolutes zu suchen, aber indem er es für die . ••..-.. Reflexion fixiren will , verschwindet es ihm. Es umschwebt ihn ewig, aber. es ist, wie Fichte sehr bezeichnend sich ausdrückt , nur da , inwiefern man es nicht hat, und indem man es hat, verschwindet es.
Page 370 - Productionen dieser Art durchaus nur als mittelbare Darstellungen für das Denken, und als Wissen nicht eher zu setzen, als bis sie den Regeln gemäss, welche wir hier vom unmittelbaren Interesse des Denkens aus gefunden haben, gestaltet sind.
Page 248 - Die Seelenfortdauer und die Weltstellung des Menschen. Eine anthropologische Untersuchung und ein Beitrag zur Religionsphilosophie wie zu einer Philosophie der Geschichte. 8".
Page 369 - Gott nicht ohne Welt, weil wir nur von dem durch die Welt in uns her» vorgebrachten auf Gott kommen. Die Welt nicht ohne Gott, weil wir die Formel für sie nur finden als etwas unzureichendes und unserer Forderung nicht entsprechendes.
Page 134 - Die Auferstehung gehört ebenso wesentlich dem Glauben an : Christus ist nach seiner Auferstehung nur seinen Freunden erschienen. Dies ist nicht äußerliche Geschichte für den Unglauben, sondern nur für den Glauben ist diese Erscheinung.

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