Ist der lutherische Christ schizophren?: Zur Kritik von Ernst Troeltsch an Luthers Ethik

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GRIN Verlag, 2008 - 12 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 2,0, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ihr habt gehort, da den Alten gesagt ist: Ein Auge um ein Auge, einen Zahn um einen Zahn. Ich aber sage euch, man soll keinem Ubel widerstehen, sondern so dich jemand auf den rechten Backen streicht, dem halte auch den anderen dar. Obwohl es nun nicht so scheint, da Wurgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfaltiger denkt, es sei nicht ein christliches Werk und zieme auch einem Christen nicht zu tun, so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe. Diese beiden Zitate, das erste aus Martin Luthers Schrift "Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gefolgschaft schuldig sei" und das zweite aus seiner Schrift "Ob Kriegsleute auch in seligem Stande sein konnen," sind grundverschieden. Die Frage, der nachgegangen werden soll, lautet: Ist das nun schizophren gedacht - oder etwa verantwortlich? Oder ist es letztlich von einer tiefen Einsicht in die wahre Natur des Menschen gepragt?
 

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