Das unterrichtswesen im Deutschen Reich: aus anlass der Weltausstellung in St. Louis unter mitwirkung zahlreicher fachmänner, Volume 2

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allgemeine Fortbildungsschule Anstalten Arithmetik Aufgaben außerdem bayerischen Kadettenkorps Bayern Befähigung beiden besonders bestehen Bestimmungen Besuch Bildung deutschen humanistischen Gymnasiums Deutschen Reich Deutschland Direktor drei einzelnen Englisch entsprechen Entwicklung Erdkunde Erlaß ersten Erziehung Fächer Fortbildungsschule für Mädchen Französisch Frau fremden Sprachen Geometrie Geschichte Grammatik Griechischen großen gymnasialen Gymnasien hauswirtschaftliche Helene Lange Höhere Bürgerschulen höhere Mädchenschulwesen höheren Lehranstalten höheren Mädchen höheren Mädchenschule höheren Schulen humanistischen Gymnasiums Jahre Jahreskursen Jahrhunderts Kadettenkorps Kandidaten Kenntnis Klassen Knaben Kursus Latein lateinlosen Lehramt Lehrer Lehrerinnen Lehrerinnenbildung Lehrerinnenseminar Lehrkräfte Lehrplan Lehrproben Lehrziel Lektüre lichen Mathematik Methodik Ministerium mündlichen Naturwissenschaften neuen Oberklassen Oberrealschule Oberstufe öffentlichen Pädagogik Planimetrie praktische Preußen preußischen Privat Privatschulen Progymnasien Prüfung Prüfungsordnung Realanstalten Realgymnasiums Realprogymnasien Realschulen Reifezeugnis eines deutschen Sachsen schriftlichen Schularten Schülerinnen Schulgeld Schuljahr Schulwesen Seminar soll Sonntagsschule Staaten staatlichen Städten städtischen Stunden technischen Teil Übungen unserer Unterrichtswesen Untersekunda Verordnung verschiedenen Verständnis Volksschule weiblichen wichtigsten wissenschaftlichen Württemberg Zahl der Schüler Zeichnen Ziele Zusammen zwei

Popular passages

Page 270 - Ich glaube an die unendliche Menschheit, die da war, ehe sie die Hülle der Männlichkeit und der Weiblichkeit annahm. 2) Ich glaube, daß ich nicht lebe, um zu gehorchen oder um mich zu zerstreuen, sondern um zu sein und zu werden ; und ich glaube an die Macht des Willens und der Bildung, mich dem Unendlichen wieder zu nähern, mich aus den Fesseln der Mißbildung zu erlösen, und mich von den Schranken des Geschlechts unabhängig zu machen.
Page 292 - Es gilt, dem Weibe eine der Geistesbildung des Mannes in der Allgemeinheit der Art und der Interessen ebenbürtige Bildung zu ermöglichen, damit der deutsche Mann nicht durch die geistige Kurzsichtigkeit und Engherzigkeit seiner Frau an dem häuslichen Herde gelangweilt und in seiner Hingabe an höhere Interessen gelähmt werde, daß ihm vielmehr das Weib mit Verständnis dieser Interessen und der Wärme des Gefühls für dieselben zur Seite stehe.
Page 89 - Besonderen Wert aber lege Ich darauf, daß bei der großen Bedeutung, welche die Kenntnis des Englischen gewonnen hat, diese Sprache auf den Gymnasien eingehender berücksichtigt wird. Deshalb ist überall neben dem Griechischen englischer Ersatzunterricht bis Untersekunda zu gestatten und außerdem in den drei oberen Klassen der Gymnasien, wo die örtlichen Verhältnisse dafür sprechen, das Englische an die Stelle des Französischen unter Beibehaltung des letzteren als fakultativen Unterrichtsgegenstandes...
Page 83 - Pflege der Spiele und körperlichen Übungen, welche letztere als tägliche Aufgabe zu bezeichnen sind, insbesondere also Verstärkung und Hebung des Turnunterrichts, Erteilung desselben womöglich durch Lehrer der Anstalt; e) Begünstigung der Pflege des Körpers und der Erfüllung der Forderungen der Schulhygiene...
Page 92 - Bezüglich der Berechtigungen ist davon auszugehen, dafe das Gymnasium, das Realgymnasium und die Oberrealschule in der Erziehung zur allgemeinen Geistesbildung als gleichwertig anzusehen sind...
Page 138 - Für die höheren Lehranstalten besteht die wichtigste Aufgabe des mathematischen Unterrichts in einer Schulung des Geistes, welche den Schüler befähigt, die erworbenen Anschauungen und Kenntnisse in selbständiger Arbeit anzuwenden.
Page 50 - Vermittlung nicht oder doch nicht in demselben Umfange zu den Aufgaben jeder Anstalt gehört. Dementsprechend ist auf die Ausdehnung der Berechtigungen der realistischen Anstalten Bedacht zu nehmen. Damit ist zugleich der beste Weg gewiesen, das Ansehen und den Besuch dieser Anstalten zu fördern und so auf die größere Verallgemeinerung des realistischen Wissens hinzuwirken.
Page 114 - Belebung des vaterländischen Sinnes, insbesondere durch Einführung in die germanische Sagenwelt und in die für die Schule bedeutsamsten Meisterwerke unserer Literatur.
Page 333 - Bewerberinnen, welche die Befähigung als Fachlehrerinnen für die vorgenannten Gegenstände zu erwerben wünschen, haben sich den dafür vorgeschriebenen Fachprüfungen zu unterziehen.
Page 350 - Lehrerinnen; zu der Prüfung werden zugelassen 1. Bewerberinnen, die bereits eine lehramtliche Prüfung bestanden haben, 2. sonstige Bewerberinnen, die eine ausreichende Schulbildung erhalten und bei Beginn der Prüfung das 19. Lebensjahr vollendet haben.

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