Aus der geschichte der Albertina (1544-1894).

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Hartungsche, 1894 - 82 pages
 

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Page 75 - Ergetzen, Sich in den Geist der Zeiten zu versetzen, Zu schauen, wie vor uns ein weiser Mann gedacht Und wie wir's dann zuletzt so herrlich weit gebracht.
Page 17 - Bundsgesellen verlach' ich Pein und Not, geh auf den Grund der Höllen und breche durch den Tod. Ich hab', ich habe Herzen, so treue, wie gebührt, die Heuchelei und Scherzen nie wissentlich berührt ; ich bin auch ihnen wieder von Grund der Seelen hold: Ich lieb' euch mehr, ihr Brüder, denn aller Erden Gold.
Page 34 - Helmstadt ohne Wunden, Von Jena ohne Schrunden, Von Marburg ungefallen, Hat nicht studiert an allen.
Page 58 - Auditoriums spärlich erhellten; vergaßen den Modergeruch der von Nässe triefenden Wände, vergaßen die Kälte, die uns zwang, uns in unsere Mäntel zu hüllen, und die mir zuweilen die Wangen und Lippen erstarren machte. Mitunter, wenn ein Orkan raste oder das Schneegestöber kaum einige Schritte weit sehen ließ, zweifelte ich, zum Albertinum gehend, ob ich jemand finden würde. Aber siehe, sie waren da, die Getreuen, und über Goethe vergaßen wir die Barbarei des Wetters.
Page 46 - Dies Land, das so fruchtbar an Pferden, so gut angebaut und be„völkert ist, bringt nicht ein einziges denkendes Wesen hervor. Ich „versichere Sie, bliebe ich lange hier, so verlöre ich noch die wenige „gesunde Vernunft, die ich etwa haben mag je.
Page 40 - Die Jugend seh' ich als ein Heer Getrieben durch der Zeit Beschwer Nach Königsberg in Preußen ziehen, Indem das Deutschland untergeht Im Brand und seinem Blute steht, Wird Fried
Page 38 - O neues Rüstzeug, alter Kampf! • Wo treff ich Glück und Ruh'? . . O Erdenphosphor, Gas und Dampf! Fahr' zu, mein Schimmel, fahr' zu l Scheffel, Gaudeamus: Der letzte Postillon.
Page 40 - Deutschland untergeht, in Brand und seinem Blute steht, wird Fried' und Kunst in Preußen blühen
Page 82 - Sicherlich dürfen wir mit berechtigtem Stolze uns dessen rühmen, was unser Volk unter der glorreichen Führung seines Kaisers geleistet Aber sorgen wir zugleich dafür, dafs jede Überhebung uns fern bleibe. Eine solche ist undeutsch; und für ihre Bethätigung in dem Tone und Sinne, den wir bei anderen Nationen oft bitter getadelt, fehlt uns sogar der Ausdruck, den wir erst einer fremden Sprache entlehnen...
Page 42 - Tochter ent Huuss, dat he se sall en der Reelgon enfermeeren; denn eck wöll se op Ostern tom heiigen Avendmaal nehmen. On de verfloockte Kerl es dem Meeken allerly gottlos Tüg anmoden.

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