Herbert Marcuse, die Triebstruktur, die Gesellschaft und die 68er Bewegung

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GRIN Verlag, 2010 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Historisches Institut), Veranstaltung: "Dynamische Zeiten" - Sexualmoral und kultureller Umbruch, Sprache: Deutsch, Abstract: Herbert Marcuse hat sich wie kaum ein anderer Theoretiker oder Philosoph seiner Zeit mit den internationalen Studentenbewegungen der 60er Jahre identifiziert und sich bemuht, ihnen einen theoretischen Rahmen zu geben. Von ihren Lehrmeistern erhofften sich die Studenten Hilfen und Anregungen fur die Praxis. Nach solchen Hinweisen wie denn nun die neuen, revolutionaren Konzepte zu verwirklichen seien, hungerten die Studentenbewegungen vor allem in Deutschland geradezu. Doch gerade damit konnten oder wollten die Altmeister der Kritischen Theorie, wie eben zum Beispiel Adorno, nicht dienen. Entscheidend beeinflusst haben die Studentenschaft vor allendingen die Bucher Marcuses "Triebstruktur und Gesellschaft," "Der Eindimensionale Mensch" sowie seine Schriften zur repressiven Toleranz. Vor dem Hintergrund des Bestrebens der Studenten einen neuen, freien Lebensstil zu etablieren und sich frei zu machen von alten und repressiven Einschrankungen, strebten sie in der Folge auch nach einem Uberwinden uberkommener Moralvorstellungen im Bezug auf das Sexuelle. Da wir uns im Rahmen des Seminars vornehmlich mit dieser Komponente der 60er, speziell der 68er, befassten, wird auf "Triebstruktur und Gesellschaft" ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Dieses Buch Marcuses, welches einen nicht geringen Einfluss auf die Studentenbewegung hatte, beschreibt in einem philosophischen Versuch der Neuinterpretation der Thesen Freuds, wie alle Kultur bis zum heutigen Tage ihrem Wesen nach unterdruckend ist, warum sie es ist und wie man womoglich einen Ausweg aus dieser Unterdruckung zu finden vermag. Daruber hinaus ist das ganze Thema der Kultur, und der Unterdruckung durch sie, untrennbar gekoppelt mit der indi
 

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