Urkunden zur Geschichte des Schwäbischen Bundes (1488-1533).

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Karl Klüpfel
Literarischer Verein, 1846 - 555 pages
 

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Page 434 - Wir Maximilian, von Gottes gnaden römischer künig, zu allen zeiten merer des reichs , zu Hungern , Dalmatien , Croatien ete.
Page 536 - Wir Karl von gotes gnaden Romischer keiser, czu allen czeiten merer des reichs und kunig czu Beheim embieten dem [ . . burgermeister, dem . . rate und den . . burgern gemeinlich der stat czu . . . ], unsern und des reichs lieben getrewen, unser gnad und alles gut. Lieben getrewen ..." b) Eschatokoll: „Geben czu... an ... [nehsten . . . nach (vor) . . .] tage, unserer reiche in dem . . . und des keisertums in dem . . . iare.
Page 370 - Wie es aber um jene Zeit bezüglich der Stimmung des schwäbischen Bundes aussah , davon gibt uns der vielgenannte Hans Ungelter in einem Schreiben vom 13. August bedauerliche Nachrichten <). Er theilt den Esslingern mit: „Schier alle Tage kommen Befehle vom König, jetzt dahin, jetzt dorthin auf den Anschlag zu ziehen; sie haben es aber bisher nicht thun wollen, er berufe sie denn vorher auch dazu und gebe zu verstehen, was die Anschläge bedeuten; bedanke sie (natürlich die Bundesräthe) es...
Page 322 - Wenn der König nicht anders in den Handel sehen wolle, so sorge er, er werde vertrieben werden, und Jedermann werde sehen, wie er sich helfen müsse. Esslinger Archiv convol. VI
Page 226 - Basel, dem Markgrafen von Baden, und den Städten am Rhein Basel, Strassburg, Frankfurt, Speier, Worms ua, und die 2, die bereits bei Herzog Eberhard von Württemberg und Herzog Albrecht von München, auch bei den Städten Augsburg und Nürnberg gewesen seien, und nun zu Ulm als einer Stadt kommen, zu der die Eidgenossen allweg ein besonder gut Vertrauen haben. Ulm möchte Fleiss haben, dass die Sache gegen sie gütlich aufgehoben werde, und sich nicht wider sie bewegen lassen. Würde es aber je...
Page 226 - ... Erzbischof von Mainz den Abschied erhalten haben, dass er ihr Anbringen dem römischen König und dem Kammergericht schreiben wolle. Dessen ungeachtet sei am Kammergericht zu Frankfurt die Acht zum zweitenmal über St. Gallen ausgegangen. Hierauf haben die Varenbühel den von St. Gallen zu Gunzenhausen der Acht zufolge zwei Wägen mit Gütern weggenommen, und sonst nach ihren Gütern getrachtet, und das alles, wie sie glauben, unbillig. Obwohl nun die Eidgenossen beschuldigt würden, als ob sie...
Page 224 - Heereskraft von St. Gallen gezogen, und haben die von St. Gallen, Appenzell und dem Rheinthal gestraft, die sich dann auch in gemeinen Eidgenossen Strafe gegeben haben, welche Strafe auf einem Tag zu Schweiz bestimmt, und die Sache gerichtet und abgethan worden sei, ausgenommen die Sache Varnbühls und Schwendis von Appenzell. die flüchtig geworden seien; mit was Fug, möge Jedermann ermessen: denn sie hätten in der Sache mehr fürgegeben und gehandelt, als ihnen befohlen worden sei. Nach dieser...
Page 24 - Christi ! lauszen uns flyszlich mit ernst Gott den Allmächtigen, sin werte liebe mutter Mariam und alle hailigen bitten für den löblichen bund desz landes Schwaben, dasz der barmhertzig Gott ihm woll verlyhen wyszheit, krafft und macht zu regieren, beschützen und schirmen landlüt, wittwen und waisen, dasz wir behalten einen zytlichen frid, dadurch wir mögen verdienen den ewigen frid...
Page 286 - Antwort ertheill: der Pfalzgraf soll 1200 gerüstete Pferde beisammen haben, und mit Herzog Ott und den Bischöfen von Strassburg und Würzburg den Herzog Eberhard wieder einsetzen wollen, es sei ihm also schwer , aus dem Lande zu ziehen , doch wolle er sogleich aus dem Amte Tuttlingen und Baiingen mit 2000 Mann und etlichen Reitern in das Hegow aufbrechen, auch wolle er noch 1000 Mann aus seinem Lande aufbringen. Da von den 1000 durch die Städte aufgestellten Knechten viele erstochen, und viele...
Page 277 - Februar 1499. Hans Ungelter an Bürgermeister und Rath zu Esslingen. Der König habe von Antorf herauf geschrieben, er werde sich eilends mit aller Macht und des Reichs fliegender Fahne gen Constanz verfügen , die Bauern zu strafen, er bitte dabei den Bund, sein und des Bundes Land indessen zu enthalten. Denen von Constanz habe er auch eigenhändig geschrieben, wenn sie sich als fromme, gehorsame und treue Unterthanen halten wollen, so wolle er sie nicht verlassen.

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