Populäre Religion

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GRIN Verlag, Oct 13, 2010 - Religion - 7 pages
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Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 2,0, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Religionswissenschaft), Veranstaltung: Einführung in die Religionswissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Der hier verfasste Essay wird das Werk „Populäre Religion“ von „Prof. Dr. Hubert Knoblauch“ näher beleuchten. „Knoblauch“ selbst lehrte und forschte an der Universität Zürich sowohl als Religionswissenschaftler, als auch als Religionssoziologe. Seit dem Jahre 2002 ist er Professor für Theorien moderner Gesellschaften im Fachgebiet Allgemeine Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Als „Knoblauch“ vor mehr als 20 Jahren sein erstes Seminar im Bereich der Soziologie zur Religion abhielt, benannte er dieses mit dem Titel des „New Age, Esoterik und Okkultismus“ . Er selbst ist in seiner Jugend von der kirchlichen Religion abgefallen, zwar nahm er am religiösen Unterricht teil, integrierte sich auch in verschiedenen kirchlichen Gruppierungen, aufgefallen aber ist ihm, dass die „Alte Religion“ nicht mehr in die damalige Zeit passte. Er bezeichnete sie als „Antiquiert“. Eine Bestätigung hierfür ließ sich in den vielen verschiedenen neuen Phänomenen, wie beispielsweise „Jugendreligionen, New Age, Esoterik und auch Okkultismus“ für ihn ausmachen. 1. Hauptteil: „Gegenwärtig ist von einer Rückkehr der Religion die Sprache.“ Auszumachen ist dies an Phänomenen wie dem „11. September 2001“, aber auch dem „Aufschwung der Evangelikalen in Amerika“ oder der immer wiederkehrenden „Diskussion um die christliche Leitkultur bei uns und der Wahl von Pabst Benedikt XVI“. „Knoblauch“ spricht in diesem Zusammenhang auch von einer „Renaissance der Religion“, oder einer „Wiederverzauberung“. Sogar von einem „Ende der Säkularisierung“ ist die Rede. Überrascht hiervon aber sind keinesfalls nur die Sozialwissenschaftler, sondern auch die Medien, wie auch der Journalismus im Gesamten. „Knoblauch“ möchte dieser „wachsenden Sichtbarkeit mit dem Begriff der Popularität Rechnung tragen“ . Es zeigt sich, dass es viele verschiedene „empirischen Evidenzen“ gibt, die für eine völlig neue und veränderte Form der Religion sprechen. Aufgrund dessen wiederum muss es zu einer Erweiterung des Religionsbegriffes kommen. An die Stelle des Begriffes der Religion wird der Begriff der Transzendenz gesetzt („Die hier skizzierten Formen der Religion zeichnen sich aus durch eine Transzendenz, die zur Erfahrung eines jeden Menschen gehört, sofern sie international ist,
 

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