Illustrirte Geschichte der K. K. Armee: dargestellt in allgemeiner und specieller culturhistorischer Bedeutung von der Begründung und Entwicklung an bis heute, Volume 1

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Gilbert Anger
Anger, 1886 - Austria - 1456 pages
 

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Page 377 - Vater unser, der du bist im Himmel, geheiliget werde dein Name, zukomme uns dein Reich, dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel, unser täglich Brot gib uns heut, und — Simplex: Gelt, du, auch Käs darzu?
Page 8 - Graf und Dienstmann, im Streit liegen die Gau- und Markgenoffen, in den Städten tobt der Aufruhr, das Gesetz wird mit Füßen getreten, und die, welche Land und Volk schützen sollten, geben gerade das schlechteste Beispiel. Die Großen, deren Väter einst die Empörungen niederkämpften, schüren jetzt selbst den Bürgerkrieg an. Da das Volk so gespalten ist, wie läßt sich der Bestand des Reichs noch erhalten?
Page 276 - Tafel erwarten den Herzog auf dem Schlosse. Er muß gestehen, daß die thüringischen Damen eine sehr gute Küche führen und auf die Ehre des Gastrechts halten.
Page 175 - Von den Lombarden", sagte er, „bin ich verraten, von den Deutschen bin ich verlassen. Aber ich will mich nicht wieder, wie zu Worms, an Händen und Füßen binden und an einen Nagel henken lassen. Den Krieg muß ich führen und will ich führen, man sage mir, was man wolle. Eher werde ich mich von dem Eide dispensieren, den ich dort hinter dem Altar zu Frankfurt geschworen habe; denn nicht allein dem Reiche bin ich verpflichtet, sondern auch dem Hause Österreich.
Page 245 - Brüder, wie es uns ergehen würde, wenn wir uns spalten, uneinig und nicht beständig bei einander bleiben würden. Wir sind allenthalben von starken Feinden umgeben, denen würden wir in die Hände sallen und Keiner davon kommen. Wo wir aber brüderlich bei einander bestehen, so haben wir gewissen Sieg von Gott zu verhossen.
Page 398 - Der stechen will um Leib und Seel, um Gut und Ehr, Und daß dem Teusel die Seele war." Da waren die Stecher all verschwiegen, Keiner wollt dem Türken nicht obliegen, Dem leidigen Mann, Der so trefflich stechen kann. Da sprach der Kaiser zorniglich: „Wie steht mein Hof so lästerlich, Hab...
Page 276 - Stille zu bewaffnen und die Schloßpforten wohl zu verriegeln; sie selbst begibt sich wieder nach dem Saale, wo die Fürsten noch bei Tische sitzen. Hier klagt sie ihnen in den beweglichsten Ausdrücken, was ihr eben hinterbracht worden und wie schlecht man das gegebene Kaiserwort gehalten. Man erwidert ihr mit Lachen, daß dies nun einmal Kriegsgebrauch sei und daß bei einem Durchmarsch von Soldaten dergleichen kleine Unfälle nicht zu verhüten stünden. „Das wollen wir doch sehen,
Page 277 - Schar veränderte Herzog Alba die Farbe; stumm und betreten sah man einander an. Abgeschnitten von der Armee, von einer überlegenen Handfesten Menge umgeben, was blieb ihm übrig, als sich in Geduld zu fassen, und auf welche Bedingungen es auch sei, die beleidigte Dame zu versöhnen?
Page 255 - Nicht das Glück allein hat die Habsburger emporgetragen. Daß sie, was es ihnen bot, kühn zu ersassen verstanden und keine Mühe noch...
Page 495 - Person ehrbar, christlich, treu und aufrichtig handeln. Und wenn ich das thue, so bekümmere ich mich um diese böse und heillose Welt gar nichts.

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