Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 3

Front Cover
Gedruckt bei Unton Strauss., 1822 - Military art and science
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Contents

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 58 - Oberstlieutenant Fürst Schwarzenber trug am 1. Mai entschieden dazu bei, dass der Angriff Dampieres auf die Stellung des Prinzen Coburg bei Onnaing missglückte, indem er mit einer verhältnissmässig geringen Zahl seiner Uhlanen, einer Colonne des Feindes, welche die linke Seite und den Rücken des verbündeten Heeres bedrohte und dieses dadurch an der Unterstützung seiner Vortruppen hindern wollte, sich entgegen warf und sie zurückschlug. Fürst Schwarzenberg hielt ferner, während des Angriffs...
Page 70 - Um unö diese Wahrscheinlichkeit zu verschaffen, muß die französische Heeresmacht durch Theilgefechte und Anstrengungen zuvor um Vieles geschwächt und gemindert werden. Hierzu dient die Aufstellung in drei Massen, in Böhmen, Schlesien und in der Mark, ganz vorzüglich, aber nur dann, wenn als unverbrüchliches Gesetz angenommen wird, daß jede derselben, gegen welche Napoleon immer sich wendet, zurückgeht, die beiden übrigen ihm schnell in Seite und Rücken marschiren, und dadurch von jener...
Page 73 - Spielwert anzusehen, daß er ernster als jemals auf dem Grundsatze beharrte, der ihn von der Eger bis zur Marne geführt hatte, nämlich! nichts zu wagen, so lange man noch ohne Wagniß ausreichen konnte.
Page 76 - Zweck derselben, und erklärte, „daß man sich vor Allem Vitry nähern müsse, um Blüchern die Hand zu geben, und Bestätigung über die Absicht des Feindes einzuholen, die nun Gelegenheit geben werde, schnell und vereinigt nach Paris zu marschiren.
Page 66 - Wolkowysk; dort von der Marschrichtung des Admirals genaue Kenntniß erlangend, eilt er nach Slonim, und sein Vortrab stößt eben auf die Nachhut des Admirals, als Reynier, zur Deckung der Seite und des Rückens zu Wolkowysk zurückgelassen, von Sacken angegriffen wird und in Gefahr ist, unter der Macht des Feindes zu erliegen. Da wendet sich Schwarzenberg mit dem größern Theile seiner Streitkräfte, bricht nach den angestrengtesten Märschen bei Isabelyn im Rücken der eben im heftigen Gefechte...
Page 76 - Heere über die Aube zu setzen, als er die Nachricht erhielt, daß Napoleon bereits wieder vor ihm, und einen Marsch von der Aube entfernt, stehe. Dessen Absicht, das Hauptheer in seiner rechten Seite zu überfallen, die Linie an der Aube zu durchbrechen, dadurch die an der Seine stehenden Heerestheile abzuschneiden und einzeln zu schlagen, lag am Tage. Aber das Treffen von Areis (am 20.
Page 75 - Langres befindlichen Reserven zurückgehen zu lassen, um, verstärkt durch diese, den Angriffskrieg wieder zu beginnen. Blücher hatte, diesmal gegen des Fürsten Meinung, vom Hauptheere sich bereits wieder getrennt, und verfolgte den Marschall Marmont durch das Thal der Marne. Kaum vernahm dies Napoleon, so beschloß er, dem schlesischen Heere nachzueilen, um das alte Spiel zu erneuern. Aber kaum vernahm auch der Fürst den Marsch des Kaisers, so bestand er auf der Einstellung des Rückmarsches....
Page 58 - Wald, welcher der Belagerung jener Festung zum Vorspiel diente, und rückte, während diese vor sich ging, nach Solemnes, um die Verbindung mit Cambrap zu durchschneiden.
Page 61 - ... Orten diesseits der Iser, und drang am Schlachttage selbst bis nahe an Hohenlinden vor. Da einstweilen die Mitte des österreichischen Heeres durchbrochen worden, sah er sich plötzlich von allen Seiten angegriffen und zur Gefangengebung aufgefordert. Ein zweckmäßiger Angriff, wozu er sich unverweilt entschied, rettete jedoch ihn und seine Truppe. — Nun wurde ihm die Reserve untergeordnet. Er führte sie bis an die Traun zurück. Hier aber erhielt er durch den Erzherzog Carl, der den Oberbefehl...
Page 59 - Earl diesen Ort, obwohl fruchtlos für das Ganze, erstürmte. Die Folgen dieser Schlacht führen das Heer über die Maas, und bald darauf über den Rhein zurück. Beim Anfange des Feldzuges von 1795 finden wir den Fürsten im zweiten Treffen des an beiden Ufern des Mains gesammelten österreichischen Heeres. Im September nimmt er an dem Gefechte bei Heidelberg Theil, und wohnt, nach der Eroberung der Mainzer Linien, dem Angriff...

Bibliographic information