Geschichte und System der Platonischen Philosophie

Front Cover
Akademischen Buchhandlung, 1839 - Philosophy, Ancient - 718 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 293 - Er bemerkte nicht, daß er durch seine Bemühungen keinen Weg gewönne, denn er hatte keinen Widerhalt, gleichsam zur Unterlage, worauf er sich steifen und woran er seine Kräfte anwenden konnte, um den Verstand von der Stelle zu bringen.
Page 373 - System , das zum ersten Male die drei Theile der griechischen Wissenschaft vereinigen und die Lehren aller früheren Philosophen verschmelzen sollte, nicht eher in die...
Page 371 - Entwickeluugsgeschichte gelten dürfen. " — S. 369 : .. — und wenn die Natur der Sache und die Lebensgeschichte des Schriftstellers von selbst darauf führen, dass er erst manche Zwischenstufe habe durchlaufen müssen , um zu der vorhin bezeichneten Höhe und endlichen Vollendung zu gelangen, so bedarf es nur eines Blickes auf die Beschaffenheit der...
Page 351 - Da indessen auch in seinen Werken die Darstellung der Philosophie in demselben Sinne fortschreitend ist von der ersten Aufregung der ursprünglichen und leitenden Ideen bis zu einer wenn auch nicht vollendeten Darstellung der besonderen Wissenschaften...
Page 236 - die innere Stimme des individuellen Taktes, der dem treuen und anhaltenden Beobachter der Welt und des Menschenlebens am Ende gleichsam zum unwillkürlichen Bestimmungsgrunde wird"4), eine innere Stimme, die sich theils aus der Lebenserfahrung und dein Scharfblick des altischen Weisen, theils aber auch aus seiner Selbsterkenntnis^, seinem Bewusstsein über das' seiner Individualität Angemessene3) natürlich erklären lässt, 1) Theät.
Page 97 - Nam Speusippus , domesticis instructus documentis , et pueri ejus acre in percipiendo ingenium , et admirandae verecundiae indolem laudat : et pubescentis primitias labore atque amore studendi imbutas refert : et in viro harum incrementa virtutum et ceterarum convenisse testatur.
Page 70 - Begierden, endlich so glücklich, dafs gerade zu seiner Zeit ein tüchtiger und weiser Gesetzgeber lebte und durch einen günstigen Zufall zu ihm geführt würde, so wären damit wohl alle Veranstaltungen erschöpft, deren es von Seiten der Gottheit bedürfte, um einen Staat im höchsten Grade glücklich zu machen.
Page 39 - Aeiuter und Würden, von ihren Verbindungen, Mahlzeiten und Gelagen fällt ihm auch im Traume nichts ein; ob jemand hoch oder niedrig geboren ist in der Stadt, ob arm oder reich an Land und Leuten, ist ihm so gleichgültig wie der Sand am Ufer; sein Geist, hoch über das Irdische und Vergängliche erhaben und allein auf das...
Page 714 - Sinne prolestiren, dass Plato seinen Vertrauten ganz andere Dinge gesagt und gelehrt habe als seine Schriften enthielten; im Wesentlichen hat Plato gewiss nichts anderes mündlich gelehrt, was er nicht auch, wenigstens genugsam angedeutet, in seinen Schriften hätte niedergelegt usw...
Page 293 - Gleichwohl liegt so etwas Verleitendes in dem Besitze einer so scheinbaren Kunst, allen unseren Erkenntnissen die Form des Verstandes zu geben, ob man gleich in Ansehung des Inhaltes derselben noch sehr leer und arm...

Bibliographic information