Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 1

Front Cover
Gedruckt bei Unton Strauss., 1831 - Military art and science
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 157 - Wer mehr als dieß von einer Militärakademie forderte, würde ungerecht seyn. Sie kann nur Theorie geben, und die höchste Theorie ist immer nur die Anleitung zur guten Ausführung. Der Rahmen zum Gemälde ist die Praxis. Die Theorie gibt das Kostbarste, aber Unbrauchbare, wenn das Genie solches nicht anzuwenden versteht. Sie ist der Sauerstoff, welcher die Flamme nährt, — der Regen, welcher die Erde tränkt, damit sie neue Blüthen treibe, — die Sonne, so die zarte Frucht zur Reife bringt,...
Page 151 - Fach selbst läßt dieß nicht zu; oder die Kriegskunst wäre keine Kunst/ bei welcher das Genie eine so große Rolle spielt; sondern ein Handwerk, das in seiner vollendetsten Vollendung als mechanische Kunst immerhin erlernt werden kann. Aber die Kunst selbst steht nie stille. Mit reger Thätigkeit schreitet sie immer fort. Es gibt kein Zenith in derselben ; denn wo dieses ist, bestände eine höchste Stufe, von welcher angefangen man wieder abwärts stiege. Mit bedächtigen...
Page 42 - Waal, lints gegen Breda gezogen, um den Gen. Le Maire in der Blockirung dieser Festung zu unterstützen. — Die Alliirten hielten sich jetzt noch weit fester als vor diesem Angriffe überzeugt, daß die Ruhe, diesen Winter über, wohl durch kein bedeutendes Ereignis; mehr unterbrochen werden würde. — Als die Franzosen das Gebiet des holländischen Freistaates betraten, fanden sie die zahlreiche Partei der sogenannten Patrioten bereit, sie in jeder Unternehmung durch Verrath und Aufruhr zu unterstützen....
Page 5 - Waldstalten, ehrfurchtsvoll empfangen, und von ihm zu dem im Posthause von Krems vorbereiteten Absteigquartier geleitet; vor welchem eine Kompagnie des Regiments, und die uniformirte Bürgerschaft der Städte Krems und Stein, mit ihren Musikbanden, aufgestellt waren. Seine Kaiserliche Hoheit geruhten, die Truppe beim Fackelscheine zu besehen, sodann aber die Aufwartung des Offizierkorps, des kk Kreisamtes, und der übrigen Civilbehorden huldreichst anzunehmen, und sie, nach ertheilten Befehlen für...
Page 281 - Eskadroni, und einigen Kosaken-Regimentern gegen Silistria vor. Da die Hauptstraße durch das Austreten der Donau überschwemmt war, mußten die Truppen elende Seitenwege einschlagen ; der Marsch ging daher nur langsam und mit großer Schwierigkeit vorwärts. Am 17. Mai war das Korps bis auf fünf Werfte in die Nähe der Festung gekommen, ohne irgend einen Widerstand gefunden zu haben. Am 18. stieß die erste russische Division auf den Feind, der auf dem Rücken der dortigen Anhöhen und in einigen...
Page 120 - daß er den Kordon von Wageningen bis Arnheim mit 4 Bataillons nur schwach besetzt finde; doch wäre das Terrän der Vertheidigung günstig. Eben so seyen die 2 Bataillons für die Strecke von der Vssel bis Panderen sehr schwach; aber dort seyen alle Straßen unbrauchbar. Auch könne er (Alvintzy) allen diesen Posten von seinem Korps schnelle Hilfe bringen. Er wolle das Fort Geldersort, unweit Westervoort, besetzen, und zurVertyeidigung der Linie benutzen.^ „Der rechte Flügel der dem Gen. Graf...
Page 74 - Jugend, in öffentlichen Schulen, im Lesen und Schreiben der Volkssprache. — Die gewöhnlichen kleinen Tempel oder Pagoden, werden aus Holz, Bambus und Palmblättern erbaut, und mit Vergoldungen und bunten Farben geschmückt. Einige Pagoden sind jedoch -aus Ziegeln, bis zu einer ungeheuren Höhe und Umfang, aufgethürmt, und die darüber sich erhebenden metallenen Sonnendächer sind reich vergoldet. Die großen Pagoden sind ohne Höhlung oder inneres Gewölbe, oder dieses ist so unverhältnißmäßig...
Page 93 - Seiten angefallen, und, die sich nicht gefangen gaben, niedergemacht. Bei hundert polnische Reiter stürzten sich in den Morast, suchten aber vergebens durchzukommen, Ihre Pferde blieben stecken; sie selbst ertranken größtentheils, oder wurden von den am Rande des Morastes aufgestellten Jägern erschossen. Um zwei Uhr Nachmittags war die sechsstündige Schlacht zu Ende. Der größere Theil des russischen Korps hatte an derselben nicht Theil genommen, und war noch in einiger Entfernung zurück....
Page 54 - Ufer der Waal bis Gorcum verlassen hatten, so konnten die Franzosen auf dieser Strecke von drei Meilen überall den Fluß passiren, der Hessen rechte Flanke umgehen, und denselben den Rückzugsweg an den Leck abschneiden. GL. Dallwigk deckte nun diese Flanke durch Besetzung mehrerer Ortschaften, und durch zahlreiche Patrullen. — Die bei Meteren gefangenen Franzosen gaben die Stärke ihrer über die Waal gegangenen Abtheilungen nur auf 25oo Mann an. — Um vier Uhr Morgens des 23.
Page 154 - Bildungsanstalten sind mancher» lei, und selbe haben nach den verschiedenen Ländern und den Bedürfnissen des Heeres, wie nicht minder in Folge der oft von einander abweichenden Ansichten der obersten Militärbehörden, und dem ihnen zum Grunde liegenden Zwecke, auch verschiedenartige Einrichtungen. Es gibt Militärakademien in Europa, wo die Zöglinge schon im Kindesalter eintreten, und keine bestimmte Zeit darin zu verbleiben haben; sondern, nach ihren erlangten Fähigkeiten, oft schon in einem...

Bibliographic information