Idyllen

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A. Pichler, 1805 - 143 pages
 

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Popular passages

Page 147 - Stanford University Libraries Stanford, California Return thls book on or before date due.
Page 68 - Nein! Sie schlummert so süß! Ich kann, ich darf sie nicht stören. Wie so ruhig sie schläft, vom Haselstrauche beschattet! Hochroth glüht ihr die Wang', und langsam hebet die Brust sich, Und ihr Athem bewegt die Schlüsselblumen und Veilchen.
Page 26 - Endlich, wenn der Nordwind stürmt Durch die blätterlosen Wälder, Und auf die erstarrten Felder Ganze Schneegebirge thürmt ; Dann verkürzet am Kamine 1 55 Freundschaft mir die Winternacht, Bis geschmückt mit frischem Grüne Neu der junge Lenz erwacht.
Page 77 - die Jungfer der Gräfinn" trug und ihm reichte: „Ganz nachlässig geknüpft, vom Busen, welchen die Spitzen, Ketten und rothen Korallen kaum bis zur Hälfte bedeckten." (21) Auf ihren Wunsch singt Sigmund ein Lied; es erinnert an das Motiv des feinen Achtzeilers /Thamire an die Rosen' von Johann Nikolaus Götz, aber mit frohem Ausgang, denn hier ist der Geliebte ja zur Zeit der Blumenblüte zurückgekehrt.
Page 28 - Freuden sucht ! Klag', o meine Flöte ! klage ! Einsam rufest du dem Tage, Der dem Schmerz zu spät erwacht. Einsam schallen meine Lieder, Nur das Echo hallt sie wieder Durch die Schatten stiller Nacht. Klag', o meine Flöte ! klage Die...
Page 25 - Will ich Freuden mir erzieh'n, Und aus Baum und Blume, werden Seligkeiten mir erblüh'n. Mein zufriednes Herz erfreut An den selbstgcpflegten Keimen, 120 An den hoffnungsvollen Bäumen Sich mit Vaterzärtlichkeit.
Page 26 - Sich mit Vaterzärtlichkeit. Wenn die Blumen sich vermählen In der Sonne mildem Licht : Will ich jede Blüthe zählen, ia5 Die mir süfse Frucht verspricht.
Page 13 - Und des Feldes Blumen sinken Tausendweise vor uns hin. Unbemerket, unbedauert Sterbt ihr, Blümchen ! um euch trauert Nur mein tief zerrifsnes Herz! iic Schrecklich rufet meinem Blicke Ihr das Bild der Schlacht Kurüche, Wecket grausam meinen Schmerz ! Uosrc Fahnen seh' ich wehen, Unsres Heeres Reihen »tehen, n5 Jedem Tode blofs gestellt!
Page 14 - Trommeln wirbeln, Schwerter blinken, Und die tapfern Krieger" sinken Auf das blutgetränkte Feld. Du auch bist dem Tod geweihet l 120 O mein Heinrich!
Page 25 - Und die Linde Duft verstreut, Diese Quelle sey mein Spiegel, Mein Parkett der junge Klee, Und der frisch beras'te Hügel Sey mein grünes Kanapeh.

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