Die bäuerlichen lasten der Würtemberger insbesondere die grundgefälle ...

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E. Schweizerbart, 1832 - 364 pages
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Popular passages

Page 311 - Menschenrechte ihrer Nachkommen zu veräussern und diesen, ehe sie noch geboren waren, die Verbindlichkeit aufzulegen, nicht dem Staate, sondern einem Dritten gewisse Dienste zu leisten, oder einen jährlichen Leibzins und andere Abgaben zu bezahlen. Die persönliche und Local-Leibeigenschaft ruhet mithin auf keinem zu rechtfertigenden Grunde, sondern verletzt vielmehr das Gesetz der Natur von der Gleichheit und beleidigt die Rechte der Menschheit» '). Zwei volle Decennien verstrichen jedoch, bis...
Page 107 - ... an deinen Hals werfen, deine Mutter mit Thränen und zer„streuten Haaren und in zerrissenen Kleidern dir den Busen „zeigt, der dich ernährt hat, ja wenn dein Vater sich auf die „Thürschwelle legt >— stoße sie mit Füßen von dir und eile „mit trockenen Augen zur Fahne des Kreuzes...
Page 32 - Überzeugung, daß ich daselbst1 auf die Schale der großen Wirtschaft, im allgemeinen ein zu großes Übergewicht gelegt habe. Wo unter den kleinen Besitzern wahre Betriebsamkeit und ein verhältnismäßiges Vermögen sich findet, und sie in ihrem Betrieb uneingeschränkt und anderweitig nicht zu sehr belastet sind, da wird ein fruchtbarer Grund und Boden durch kleine Besitzer, die ihn mit eigenen Händen oder doch unter eigenen Augen bearbeiten, nicht nur . . . mehr produzieren, sondern auch ....
Page 142 - erschrack sie sehr, denn „sie fürchtete Gott. Aber die von Muri waren theils im „Elend gestorben, theils durch ihre Armuth in fremden Ländern unbekannt.
Page 9 - Gebildeten, der im Hinblick auf seine geistige Kultur den Landmann nur einer Vergleichung mit sich würdig hielte, welcher der Entsagung der ersten physischen Bedürfnisse, des Salzes, des Fettes an den Speisen, des Weines, ja oft sogar des Brotes sich rühmen durfte, wie der arme Landmann, dessen Körper doch durch physische Anstrengung immer in Anspruch genommen wird?
Page 314 - Gefällherrn bisher zugestanden hat, nach Maßgabe der Verordnung vom 2. März 1815, als aufgehoben betrachtet werden. § 9. Die bisherigen Erblehen sollen hiedurch die Eigenschaft bloßer Zinsgüter annehmen, welche nach vorheriger Anzeige bei dem gutsherrlichen Beamten, sowohl durch Erbschaft, als auf jede andere Art getrennt, im Besitz verändert, und verpfändet werden dürfen, ohne daß dieselbe ferner einer Concessions-Taxe unterliegen können.
Page 9 - Gcisiescultur den Land„mann nur einer Vergleichung mit sich würdig hielte, welcher „der Entsagung der ersten physischen Bedürfnisse, des Salzes, „des Fettes an die Speisen, des Weines, ja oft sogar des „Brodes sich rühmen dürfte, wie der arme Landmann, dessen „Körper doch durch physische Anstrengung immer in Anspruch „genommen wird?
Page 99 - Chlodowig der fränkischen Herrschaft unterwarf, noch „den Sachsen, die erst Carl der Große nach einem langjährigen Kriege dauernd besiegte, das Eigcnthum ihres Bodens 2?) Anton, Geschichte der Witschen Landwirthschaft. IS »5. 2») „Der mittlere, bei weitem zahlreichste und wichtigste Bestandtheil, die Freien, bildeten das eigentliche Volk.

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