Carl Maria von Weber

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Harmonie, 1899 - Composers - 117 pages
 

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Popular passages

Page 84 - Wir brachten den Mittag miteinander zu, sehr fröhlich und vergnügt. Dieser rauhe, zurückstoßende Mensch machte mir ordentlich die Cour, bediente mich bei Tische mit einer Sorgfalt, wie seine Dame etc., kurz, dieser Tag wird mir immer höchst merkwürdig bleiben, sowie Allen, die dabei waren.
Page 103 - Sieh, nun läßt der Brite Dir Gerechtigkeit widerfahren, es bewundert Dich der Franzose, aber lieben kann Dich nur der Deutsche; Du bist sein, ein schöner Tag aus seinem Leben, ein warmer Tropfen seines Blutes, ein Stück von seinem Herzen...
Page 67 - O, mein herrliches deutsches Vaterland, wie muß ich dich lieben, wie muß ich für dich schwärmen, wäre es nur, weil auf deinem Boden der „Freischütz
Page 109 - The intermixing of so many principal actors who do not sing — the omission of the music in the most important moments — all these things deprive our "Oberon" of the title of an opera, and will make him unfit for all other theatres in Europe, which is a very bad thing for me, but — passons la-dessous.
Page 57 - Der Takt (das Tempo) soll nicht ein tyrannisch hemmender oder treibender Mühlenhammer sein, sondern dem Musikstücke das, was der Pulsschlag dem Leben des Menschen ist. — Es gibt kein langsames Tempo, in dem nicht Stellen vorkämen, die eine raschere Bewegung forderten, um das Gefühl des Schleppenden zu verhindern. — Es gibt kein Presto, das nicht ebenso im Gegensatze den ruhigen Vortrag mancher Stellen verlangte, um nicht durch Übereifer die Mittel zum Ausdrucke zu benehmen.
Page 48 - Der Italiener und Franzose haben sich eine Operngestalt geformt, in der sie sich befriedigt hin und her bewegen. Nicht so der Deutsche. Ihm ist es rein eigentümlich, das Vorzügliche aller übrigen wißbegierig und nach stetem Weiterschreiten verlangend an sich zu ziehen : aber er greift alles tiefer.
Page 67 - Freischütz' liebt, das noch heute an die Wunder der naivsten Sage glaubt, das noch heute, im Mannesalter, die süßen, geheimnisvollen Schauer empfindet, die in seiner Jugend ihm das Herz durchbebten! Ach, du liebenswürdige deutsche Träumerei! Du Schwärmerei vom Walde, vom Abend, von den Sternen, vom Monde, von der Dorfturmglocke, wenn sie sieben Uhr schlägt! Wie ist der glücklich, der euch versteht, der mit euch glauben, fühlen, träumen und schwärmen kann ! Wie ist mir wohl, daß ich ein...
Page 109 - I must repeat that the cut of the whole is very foreign to all my ideas and maxims. The intermixing of so many principal actors who do not sing, the omission of the music in the most important moments, all these things deprive our ' Oberon ' the title of an opera, and will make him unfit for all other theatres in Europe; which Is a very bad thing for .me, but, passant la dfiiui.
Page 66 - Das sonst weiche Mannel, ich hätt's ihm nimmermehr zugetraut. Nun muß der Weber Opern schreiben, gerade Opern, eine über die andere, und ohne viel daran zu knaupeln. Der Caspar, das Untier, steht da wie ein Haus. Überall, wo der Teufel die Tatzen reinstreckt, da fühlt man sie auch.
Page 83 - Die Musik zur Euryanthe setze ich über die des Freischützen (den ich freilich nicht ausstehen kann), auch ist, wie in allen Weber'schen Compositionen , viel Gesuchtes, Gepritzeltes, aus feinen Häppchen Zusammengesetztes, Schwieriges und Fremdes darin. Ertrotzte Lebhaftigkeit und dazwischen gute Stellen und ein Fleiß, den ich mit Schrecken bewundere, weil's der ganze Bettel nicht verdient.