Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 2

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1846 - Military art and science
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Page 55 - Brigade zur Unterstützung vorrückte, der Übermacht weichen, und sich bis Mammern zurückziehen. Allein auch dieser Rückzug wurde mit so vieler Klugheit und Bravour ausgeführt, daß dadurch nicht nur Luxemburg gedeckt, sondern auch der verfolgende Feind aufgehalten wurde. — Das Regiment verlor in diesem Treffen an Todten den Rittmeister Ladislaus Graf Falkenheim, Oberliemenant Baron Frankenstein, Lieutenant Graf Schaffgotsch und 15 Gemeine.
Page 58 - Regiments mit seiner Division in eine zehnfach überlegene, in Masse den Angriff erwartende feindliche Cavallerie, von welcher kurz vorher mehrere österreichische Hussaren-Escadrons zusückgeprallt waren, gestürzt, und ihre Reihen durchbrochen.
Page 325 - Arriere-Garde musste nun eine theilweise flache Gegend durchziehen. Der Feind suchte mit 5000 Reitern ihre rechte Flanke zu umgehen. Die Gradiskaner unter Major Baron Simbschen formirten Massen, an deren Festigkeit die •wiederholten Angriffe der feindlichen Reiter abprallten. Der Oberst Graf Heinrich Hardegg des Regiments führte seine Uhlanen so wie das Hussaren-Regiment Blankenstein (Nr. 6) unterstützt von einer Cavallerie-Batterie des Oberlieutenants Stonieck, und Geschützen des Infanterie-Regiments...
Page 322 - Armee-Corpdem das Regiment gehörte, befehligte, mit seinem Corps den Bisamberg, den Spitz, die Insel der schwarzen Lacken und die obere Donau bis Krems mit starken Observations-Posten besetzt. Am Abend des 6. Juli, als sich jene Schlacht zu Ende geneigt hatte, wurde das V. Corps zur Armee gezogen, und erhielt den Befehl mit den Grenadieren, der Cavallerie- Reserve und dem I. und III.
Page 59 - Ucbermacht, gegen die das Regiment auf der Stelle zu kämpfen hatte ; ungeachtet der wüthenden Angriffe, welche der Feind auf dasselbe wiederholter Malen und von allen Seiten her machte ; ungeachtet des mörderischen Kanonen- und Musketenfeuers, durch welches derselbe sich den Weg in die Linie des Regimentes bahnen wollte ; — focht es dennoch mit so kaltblütiger Entschlossenheit, dass es den Feind mehrmal mit Vortheil attaquirte, die Angriffe des Gegners immer mit Nachdruck empfing, und auch...
Page 5 - Preises er? halten hatte, sein Dekret als Geometer empfing, und drei Jahre hindurch in dieser Eigenschaft beim Kataster angestellt war. Sein Oheim von mütterlicher Seite, welcher die mathematischen Anlagen des Neffen richtig zu würdigen verstand, bewarb sich für ihn um einen Platz in der Militärschule zu Pavia, den er auch mittels Dekret des damaligen italienischen Kriegsministeriums vom 25. März 1812, — obwohl Birago das vorgeschriebene Alt«!
Page 60 - ... kraftvoll und entschlossen widerstand, und bedeutenden Verlust zufügte. Nachdem der Feind über einen Theil der österreichischen Infanterie Vortheile errungen, wendete Massena seine Kraft gegen dieselbe, um die österreichische Linie zu durchbrechen. Hier stand ihm das Regiment (damals Kinsky-Dragoncr) entgegen.
Page 116 - Aber, wie gewisse Naturen sich aus sich selbst herausbilden, und, die Keime frühzeitig entwickelnd, mit unwiderstehlichem Drange dem künftigen Berufe sich zuwenden, so geschah es auch hier. Er war, — nach seinem eigenen Geständnisse, — weit öfter in der Kaserne und bei den Waffenübungen, als im Kollegium zu finden, und studirte nur eben so viel, als es für eine leidliche Prüfung bedurfte. Bei Durchmärschen selbst der kleinsten Truppen war er ihr treuer Begleiter von einem Stadttbore zum...
Page 78 - Orga» nisazion des Landes sich auflöst oder der örtliche Widerstand der Be»ö!terungen gefährlich wird, da kann jene Benützung nur eine geringe seyn. IV. Ein Anderes ist es der Verwaltung, wenn der Krieg im fremden, ein Anderes, wenn er im eigenen Lande spielt. Die Verpflegung wird dagegen auf den rein militärischen Theil des Krieges und der Kriegführung nachstehenden Einfluß nehmen: I. Die Menge der aufzubringenden Unterhaltsmittel bestimmt zum Theil die Größe der Armee. Wer ein großes...
Page 301 - Schicksal, wie die Italiener, treffen würde." Der Franzose konnte den kleinen, mit Todten und Gefangenen bedeckten Kampfplatz überblicken. Er stutzte daher bei jener Aufforderung, und blieb unentschieden, was er thun solle. Gaspardy ließ ihm aber nicht viele Zeit zur Überlegung, sondern sprengte zu einem nur fünfzig Schritte entfernten Häuschen, winkte mit dem Säbel, und rief mit lauter Stimme : „Ganze Eskadron , Marsch...

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