Leben und Lehrmeinungen berühmter Physiker am Ende des XVI und am Anfange des XVII Jahrhunderts: als Beyträge zur Geschichte der Physiologie in engerer und weiterer Bedeutung, Volumes 1-2

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J.E. Seidel Kunst -und Buchhandlung, 1829
 

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Page 62 - Arzneyen kann ohne sie nicht geschehen; weil die Natur ohne Kunst nicht gebraucht werden kann. Daher ist es die Alchymie, welche das, was aus der Natur...
Page 234 - Lob ist, dass er zuerst wiederum die Medizin als Philosophie behandelte, und magische Mittel anwendete, wo die gemeinen physischen und chemischen nicht hinreichten. Dadurch gelang es ihm öfter, z. B. einen Epileptischen zu heilen, welchen die Physiker und Chemiker bereits aufgegeben hatten.«*) Urteil des JB van Helmont über Paracelsus: »Paracelsus war ein Vorläufer *) Edit.
Page 229 - Den Reichen und den Armen in der Gemeinde dienen nach Gottes Gebot; lieben was recht, und ehren, was wahr ist, steht mir und allen Biedermännern zu. Wo aber allein das Maul sich regt, und sonst kein Glied mehr, da ist erstorben das Herz und die Seele zum Guten.
Page 234 - Autoritäten« über die Schriften von Paracelsus gefällt haben, sehr von einander verschieden, und wir führen zur Vergleichung hiermit einige derselben an: Jordanus Brunus (gest. 1 600) sagt : »Paracelsus, der weder griechisch noch arabisch, ja nicht einmal vollkommen lateinisch verstand, hat gleichwohl augenscheinlich eine tiefere Kenntnis der Heilkunst und Heilmittel inne gehabt, als Galenus, Avicenna und alle Doktoren und deren Anhänger, die sich lateinisch vernehmen lassen. Sein höchstes...
Page 4 - Unterrichtern gelernt, die in der ^.äspta ?bil<)8op1tia die ergründetsten waren und den Künsten mächtig nachgründeten, erstlich Wilhelmus von Hohenheim, mein Vater, der mich nie verlassen hat"").
Page 235 - ... Kuren haben ganz Deutschland in Bewegung gesetzt.«*) »Paracelsus war ein Mann von hohen Gaben im Lichte der Natur. Von vortrefflichem Verstande, in allen Dingen wohl erfahren und fast glücklich; und er meinte, dass die Wissenschaft unter den Deutschen nur deutsch reden sollte. Ein spitzfindiger, hochverständiger Mann, der sich mit den nichtigen Träumen der Siebenschläfer, die vor ihm lehrten, nicht wollte genügen lassen...
Page 227 - anima mundi« nicht nur als allgemeine Seele die ganze Welt, sondern erleuchte und belebe »auch jedes einzelne Geschlecht der Pflanzen und Thiere von den Würmern und Insecten bis zu den vierfüssigen Thieren«.29 Die Ordnung der Natur sei eine " G 8, S. 386-388. 1} Vgl. das Nachlaßfragment: »Über eine Prophezeiung des Cardanus, die christliche Religion betreffend
Page 85 - Steinen in's besondere kömmt ein Leben zu; denn was zuerst herbe ist, dann reift, und endlich altert, hat ohne Zweifel ein Leben. Man findet aber unreife Steine, deren Farbe verwaschen (dilulus) und deren Substanz nicht ausgekocht ist.
Page 17 - ... numquam vidimus aut audivimus (Paral. XIII, cap. III, Bd. 10, 541). •) De vita propr., cap. 4, Bd. l, p. 3 et 26, p. 16; cap. 38, p. 30; de util ex adv.
Page 34 - Paracelsus wahrscheinlich eines unvermutheten, gewaltsamen Todes gestorben ist; dagegen in jenem Testamente gesagt wird, er sey einige Tage krank gelegen. Auch Huser hat dieses Testament für unll3) Jo.

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