Des Cardinals und Bischofs Nicolaus von Cusa wichtigste Schriften: in deutscher Uebersetzung

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Herder, 1862 - 624 pages
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Popular passages

Page 382 - Du kannst, allmächtiger Gott, auf eine erfaßbare Weise dich jedem Geiste erkennbar offenbaren. So verbirg dich nicht länger, o Herr, sei gnädig und zeige dein Antlitz, und Heil widerfährt allen Völkern . . . ruhen wird dann das Schwert und der Haß und alle Leiden, und alle werden einsehen, daß nur eine Religion besteht in der Verschiedenheit der Gebräuche.
Page 60 - nicht ihr seid es, die da reden, sondern der Geist eures Vaters ist es, der in euch redet," eben dies werden wir durch die wahre Vernunft von anderm Aehnlichen ebenso zu glauben, auszusagen und zu denken gezwungen.
Page 155 - Die ewige Welt ist geworden; und es ist die Welt, die ewig bei dem Vater ist, keine andere, als die durch Herabsteigen vom Vater gewordene, aber jene...
Page 403 - Denn in uns spricht Gott, daß wir ihn . . . lieben sollen und daß wir keinem andern etwas zufügen, außer was wir wünschen, daß auch uns zugefügt werde. Die Liebe ist also die Erfüllung des göttlichen Gesetzes, und alle Gesetze gehen auf dieses eine Gebot zurück ". :1 Die entscheidenden Sätze nach Bsl 875ff.
Page 382 - Religionen (ritibu») in verschiedener Weise gesucht und mit verschiedenen Namen benannt wird, weil du in deinem wahren Sein Allen unbekannt und unaussprechlich bist.
Page 173 - ... ahnungsvoll erschautes Bild sie anbeteten. In seinem Werk De pace seu concordantia fidei läßt er Gottvater, umgeben von Engeln und Seligen, die Herstellung der Glaubenseinheit beschließen und 17 Nationen im Himmel der Vernunft friedlich vereinigen. Würde ein Löwe Gott ein Antlitz geben, sagt er, so würde es wie das eines Löwen ausfallen, bei dem Adler wie das des Adlers. »Wie ein jeder eine Brille auf der Nase hat, also erscheint und ist ihm Gott«, drückte es später volkstümlich Sebastian...
Page 341 - Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern das ewige Leben habe.
Page 89 - ... eigenmächtiger Anmaßung sich selbst erhöhen, sich selbst vergotten wollte und darüber sich selbst zerstörte und verlor. So ist die Erhöhung Christi, die in dieser Weltenzeit nur unter dem Zeichen des Kreuzes auftritt, Ausdruck für das Gesetz des Weizenkorns, das uns allen gilt: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; stirbt es aber, so bringt es viele Frucht (Joh 12, 24).
Page 456 - Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird: dies thut zu meinem Andenken.
Page 64 - Wüßte jemand nicht," so fährt er fort, „daß das Wasser fließt und sähe er das Ufer nicht, wie würde er, wenn er in einem auf dem Wasser dahingleitenden Schiffe steht, bemerken, daß das Schiff sich bewegt? Da es daher jedem, er mag auf der Erde, der Sonne oder einem...

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