Heidelberger Jahrbücher der Literatur, Volume 58

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Mohr und Zimmer, 1865 - Bibliography
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Popular passages

Page 38 - Vorstellungen. Nun aber findet sich, dass alle unsere Vorstellungen unter einander in einer gesetzmässigen und der Form nach a priori bestimmbaren Verbindung stehen, vermöge welcher nichts für sich Bestehendes und Unabhängiges, auch nichts Einzelnes und Abgerissenes Object für uns werden kann.« »Diese Verbindung ist es, welche der Satz vom zureichenden Grunde in seiner Allgemeinheit ausdrückt.
Page 203 - silvae foliis pronos mutantur in annos Prima cadunt: ita verborum vetus interit aetas Et juvenum ritu florent modo nata vigentque.
Page 34 - Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, so möchte ich nicht der Gott sein: ihr Jammer würde mir das Herz zerreissen.« .... »Denkt man sich einen schaffenden Dämon, so wäre man doch berechtigt, auf seine Schöpfung weisend, ihm zuzurufen: »Wie wagtest du die heilige
Page 30 - Warum aber sind mir bei Schelling dieselben Bilder, Formen und Ausdrücke unerträglich und lächerlich, die ich bei Jakob Böhme mit Bewunderung und Rührung lese? Weil ich erkenne, dass in Jakob Böhme die Erkenntniss der ewigen Wahrheit es ist, die sich in diesen Bildern
Page 32 - Buddha, Eckhard und ich lehren im Wesentlichen das Selbe, Eckhard in den Fesseln seiner christlichen Mythologie. Im Buddhaismus liegen dieselben Gedanken, unverkümmert durch solche Mythologie, daher einfach und klar, so weit eine Religion klar sein kann. Bei mir ist
Page 30 - Böhme nicht gerade auf diese gerathen wäre, Schelling aber nimmt von ihm, was er allein von ihm nehmen kann, dieselben Bilder und Ausdrücke, hält die Schaale für die Frucht, oder weiss sie wenigstens nicht von der Frucht zu lösen.
Page 357 - Saiten, Sie tönen nur von Liebe. Jüngst nahm ich andre Saiten, Ich wechselte die Leier, Herakles' hohe Thaten Zu singen: doch die Laute, Sie tönte nur von Liebe. Lebt wohl denn, ihr Heroen! Weil meiner Laute Saiten Von Liebe nur ertönen.
Page 473 - Nur wenig Menschen eigen ist die Sinnesart, Neidlos den Freund zu ehren, der im Glucke wohnt. Denn wo der Abgunst feindlich Gift am Herzen sitzt, Da schafft es zwiefach herbe Qual dem Krankenden: Er fühlt vom eignen Ungemach sich schwer
Page 166 - eines Andersgläubigen ausgesprochen haben, und ich zweifle, ob in allen sechzig Foliobänden der Bolandisten auch nur ein Charakterzug vorkommt, welcher dem menschlichen Herzen so viel Ehre macht, als diese moslimische Schilderung des Todes eines heldenmüthigen Juden.
Page 365 - me magis merito quam ignavia iudicium animi mei mutavisse maiusque commodum ex otio meo quam ex aliorum negotiis reipublicae venturum

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