I giuristi e l'Asse culturale Roma-Berlino: economia e politica nel diritto fascista e nazionalsocialista

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Klostermann, 2005 - Fascism - 791 pages
Der italienische Faschismus und der Nationalsozialismus haben totalitare Regime hervorgebracht, deren ahnliche Auspragung historisch ausfuhrlich dokumentiert ist. Weniger Aufmerksamkeit wurde den Gemeinsamkeiten der juristischen Konstruktionen wahrend der beiden Diktaturen gewidmet. Hier setzt dieser Band an, mit einer Analyse der wichtigsten Bereiche des Zivilrechts - hauptsachlich Schuld- und Sachenrecht - sowie einiger Aspekte des Verfassungsrechts und des internationalen Rechts. Dabei wird einer bestimmten Quellengattung besondere Aufmerksamkeit gewidmet, namlich den Ergebnissen eines Austauschs zwischen faschistischen und nationalsozialistischen Rechtswahrern, der von wissenschaftlich und praktisch arbeitenden Juristen, vor allem in der zweiten Halfte der dreissiger Jahre, gepflegt wurde. Von dieser Studie werden historische Aufarbeitungen des italienischen Faschismus und des Nationalsozialismus bestatigt. Beide haben normative Systeme hervorgebracht, die auf Zerstorung des politischen Liberalismus und im Zusammenhang damit auf eine Reform des Wirtschaftsliberalismus gerichtet waren, wie sie von Anhangern eines geordneten Kapitalismus erhofft wurde. Diesbezuglich haben die Juristen einen entscheidenden Beitrag geleistet, der von der italienischen Rechtsgeschichte, im Gegensatz zur deutschen, lange vernachlassigt wurde, indem man entweder auf die Trennung von Recht und Politik oder auf das Modernisierungspotential der schrittweise erarbeiteten Konstruktionen verwies.

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