Lieder

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Niemeyer, 1898 - 96 pages
 

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Popular passages

Page 91 - Was sprech' ich, dummer Mann, im Schmerz manch unnütz Wort? Wer dieser Wonne folgen will, der misset jene dort. Immer mehr, o weh! O weh, wie hat man uns mit Süßigkeit vergeben! Ich seh' die Galle mitten in dem Honig schweben; die Welt ist außen lieblich, weiß und grün und rot, doch innen schwarzer Farbe, finster wie der Tod; wen sie verleitet hat, der suche Trost und Heil, für kleine Buße wird ihm Gnade noch zuteil.
Page 78 - Nimmer wird's gelingen. Hütet eurer Zungen: Das geziemt den Jungen; Schiebt den Riegel vor die Tür, Laßt kein böses Wort herfür, Laßt kein böses Wort herfür, Schiebt den Riegel vor die Tür. Das geziemt den Jungen: Hütet eurer Zungen. Hütet eurer Augen: Die zu Mustern taugen, Solche Sitten laßt sie sehn, Alle bösen übergehn.
Page 9 - Vor dem Wald mit süßem Schall Tandaradei! Sang im Thal die Nachtigall. Ich kam gegangen Zu der Aue: Da fand ich meinen Liebsten schon.
Page 63 - Lande hab ich viel gesehen, Gern der Besten achtend allerwärts; Übel soll es mir ergehen, Käme jemals noch dahin mein Herz, Daß ihm wohlgesallen Könnte sremde Sitte. Nun was hüls es mir, wenn ich sür Falsches stritte?
Page 10 - Wie ich da ruhte, wüßt es einer, behüte Gott, ich schämte mich. Wie mich der Gute herzte, keiner erfahre das als er und ich. Und ein kleines Vögelein, Tandaradei! Das wird wohl verschwiegen sein.
Page 74 - Als der Sommer kommen war Und die Blumen wunderbar Aus dem Grase drangen, Kam ich just gegangen, Wo auf einer langen Flur die Vöglein sangen. Dort ein lautrer Born entsprang; An dem Wald floß er entlang Bei der Nachtigall Gesang. Bei dem Borne stand ein Baum : Da umspielte mich ein Traum. Ich war aus der Sonnen Gekommen zu dem Bronnen, Daß ich bei der Linde Des Schattens...
Page 64 - Anders kann ich's wahrlich nicht verstehn. Zucht und reine Minne, Wer die suchen will, Komm
Page 21 - Güte vollbracht Und ihr roter Mund, der so wonniglich lacht. Seele und Sinne, die hab ich gewendet Auf die Viel-Reine, die Liebe, die Gute. Werde uns beiden noch lieblich vollendet, Was zu gewähren sie hold wohl geruhte!
Page 79 - Hüte diese drei, Sie sind gar zu frei. Zungen, Augen, Ohren sind Bös und für das Gute blind. Bös und für das Gute blind Zungen, Augen, Ohren sind. Sie sind gar zu frei, Hütet diese drei.
Page 81 - Edles ritterliches Singen, Weh, daß bäurisch rohe Töne Nun bei Hofe dich bezwingen!

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