Buecher der Hirtengedichte und Preisgedichte

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G. Bondi, 1899 - 122 pages
 

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Page 65 - Sieh mein kind ich gehe. Denn du darfst nicht kennen Nicht einmal durch nennen Menschen müh und wehe. Mir ist um dich bange. Sieh mein kind ich gehe Dass auf deiner wange Nicht der duft verwehe.
Page 112 - Liebende klagende zagende wesen Nehmt eure zuflucht in unser bereich . Werdet gemessen und werdet genesen . Arme und worte umwinden euch weich. Leiber wie muscheln . korallene lippen Schwimmen und tönen in schwankem palast . Haare verschlungen in ästige klippen Nahend und wieder vom strudel erfasst. Bläuliche lampen die halb nur erhellen . Schwebende säulen auf kreisendem schuh Geigend erzitternde ziehende wellen Schaukeln in selig beschauliche ruh.
Page 56 - DAS BILD Nachdem ich auf steinernen gräbern . an frostigen pfeilern . Gesungen . gewandelt bei würdiger väter zunft: Erspäht ich zur vesper hinter den rauchenden meilern Des langsamen abends erquickende niederkunft. Zerdrangen die freundlichen schatten die farbige helle . Erstarben die glocken über dem stillen gefild Dann sank ich befreit und allein in der bergenden zelle Mit schluchzen und sehnen vor das göttliche bild. Die sprechenden augen erhoben . die hände gewunden . Entflossen gebete...
Page 41 - Am abend nach den wäldern die vor schrecknis pochen Ist er nach tod und wunden gierig aufgebrochen. Er achtet nicht auf wohlgesinnter wesen wort Er dringt mit wilden knabenhaften schritten fort Und als vor seiner hand bewehrt mit blossem degen Das ungetüm in gift und glut getaucht erlegen: Verfolgt er seine bahn erhellt vom fackelbrand . Die schönen blicke still und grad zum himmelrand. FRAUENLOB In der stadt mit alten firsten und giebelbildern . Den schneckenbögen an gebälk und tür . Gemalten...
Page 100 - Du lehnest wider eine Silberweide Am ufer- mit des fächers starren spitzen Umschirmest du das haupt dir wie mit blitzen Und rollst als ob du spieltest dein geschmeide. Ich bin im boot das laubgewölbe wahren In das ich dich vergeblich lud zu steigen . . Die weiden seh ich die sich tiefer neigen Und blumen die verstreut im wasser fahren.
Page 11 - ... den strand gekommen . Im kühlen windeshauch von salz und tang Die süsse stimme hebend dass delfine Die freunde des gesanges näher schwammen Im meer voll goldner federn goldner funken. So habe er seit urbeginn gelebt . Gescheiterte nur hätten ihn erblickt. Denn als zum erstenmal die weissen segel Der menschen sich mit günstigem geleit Dem eiland zugedreht sei er zum hügel Die ganze teure stätte zu beschaun gestiegen . Verbreitet habe er die grossen schwingen Verscheidend in gedämpften...
Page 10 - Zerpflücken konnte • wenn er seine flügel Gefärbt wie mit dem saft der Tyrer-schnecke Zu schwerem niedrem flug erhoben: habe Er einer dunklen wölke gleichgesehn. Des tages sei er im gehölz verschwunden...
Page 38 - Sie stand im garten bei den rosmarinen Sie war viel mehr ein kind als eine maid* In ihrem haare goldne flocken schienen Sie trug ein langes sternbesticktes kleid...

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