Geschichtsquellen des Bisthums Münster, Volume 2

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Popular passages

Page x - Wahrhaftige historie, wie das Evangelium zu Münster angefangen und darnach, durch die Widderteuffer verstöret, widder aufgehört hat.
Page ix - De fontibus quibus in historia seditionis Monasteriensis anabaptisticae narranda viri docti hue usque usi sunt.
Page 457 - Die ehe, sagen wir und halten mit der schrift, das sie ist eins mans und weips vorgaderong und vorpflichtong in dem Hern. Matt. 19. Corint. 2. Genes. 3. Und es ist di ehe ein pilt uf Cristom und seine gemein, Ephes. 5., kan ach derhalben kein ehe wesen, sondern ist hurerei ales, wos pausen dem Hern zu hoffe kompt und sich mit der worheit nicht vorgleichet.. Got bot den menchen von anfanck geschaffen, ein man und weip hat er sie geschaffen, di peide in den heiligen estant voreiniget, dos di peide...
Page 302 - Overst ist . . dat gy goddes willen tho lernen achtlos bliven, so wirt iw ock die verstant seines willens alle tit verdeckt sin, und moten, wo die blinden bei tage thun, gaen tasten unde tollen.
Page xc - Niesert, Münsterische Urkundensammlung. Bd. I. Urkunden zur Geschichte der Münsterischen Wiedertäufer. Coesfeld 1826. Diese beiden Sammlungen des ehrenwerthen Pfarrers von Velen, der alle Mussestunden seines Lebens der Geschichte seiner Heimat gewidmet, ihr zu Liebe mit preiswürdiger Mühe und Aufopferung eine umfangreiche Bibliothek seltener Werke zusammengebracht, und durch zahlreiche Schriften , namentlich als Herausgeber von Urkunden , sich grosse Verdienste um sein Vaterland erworben hat,...
Page 164 - So ginck der koningk tho mit seinen reden, propheten und predicanten, dat al guet solde gemein sein, up dat sie dat gelt von den lueden kregen, und mackden den armen lueden wiess, der eine solde so foel hebben als der ander. Wan der eine so viel hedde als der ander, so weren sie glicke rieck, so en behovede der eine mensch den anderen nicht. Und dat ein recht widderdoeper iss, der iss gantz von naturen bloit ghier; dat sie iren willen konden haven, sie en lieten geinen menschen levendigh in der werlt,...
Page 132 - Dair lass hei ein capittel uth, und datselve capitel, dat hei lass, dat was dem konnigh mede. So lass der konnigh, wie dat konnigk David gestreden hedde, wie dat der engel uth dem himmel qwam mit einem gloedigen schwert und schloich die feiande fur konnigk David hin.
Page 163 - Got innen gesat hadde, und spraicken, in viefthein hundert iaren en wer gain recht ehestait gewest, und Goddes wort wer ouck so lang verdunckelt gewest, und al dat volck in der werlt hedde so lange in heidenschopt gelevet. So solden sie Godes wort wieder her brengen und solden eine nige werlt an...
Page 201 - Haiu, wolde mein gh von Monster innen tho gnaden nemen und wolde ime begiftigen, hei wolde dem bischof von Monster die stat lieveren.
Page 368 - ... mit dem krigsvolk vortgefaren , und auf Langstrassen anschlagk die stat erstigen, gestormet und noch Gottes versehung erobert. Und mogen des ersten tages in eroberung der stat funftehalb hundert sein tot bliben, so dorch die tottengreber getzalt und gleublichen bericht gethon. Aber noch volgends haben die knechte von tage zu tage leute in den kellern und under den dechern, auch sunst hin und widder, funden: die haben die knechte alle selbern erhawen und erschlagen. Der auch nicht weniger dan...

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