Vergleichende grammatik des sanskrit, sẹnd, armenischen, griechischen, lateinischen, litauischen, altslavischen, gothischen und deutschen, Volume 1

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F. Dümmler, 1868 - Indo-European languages
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Page iii - Buche eine vergleichende, alles Verwandte zusammenfassende Beschreibung des Organismus der auf dem Titel genannten Sprachen, eine Erforschung ihrer physischen und mechanischen Gesetze und des Ursprungs der die grammatischen Verhältnisse bezeichnenden Formen.
Page 203 - ... les langues sans aucune structure grammaticale, les langues qui emploient des affixes, et les langues à inflexions 6.
Page 200 - Verhältnifsbegriffe der Art bedeute — gerade das Sanskrit und seine Schwestern der ersten, das Semitische aber der zweiten Hauptgattung beizählt. „Zwar „kann (heifst es S. 48) ein Schein von Flexion...
Page 206 - Anscheine nach, noch nackte Wurzel ist und die grammatischen Kategorien und Nebenverhältnisse der Hauptsache nach nur aus der Stellung der Wörter im Satze erkannt werden können. Zweitens, Sprachen mit einsylbigen Wurzeln, die der Zusammensetzung fähig sind, und fast einzig auf diesem Wege ihren Organismus, ihre Grammatik gewinnen.
Page 196 - Von den Wurzeln. 105. Es gibt im Sanskrit und den mit ihm verwandten Sprachen zwei Klassen von Wurzeln; aus der einen, bei weitem zahlreichsten, entspringen Verba, und Nomina (substantive und adjective), welche mit Verben in brüderlichem, nicht in einem Abstammungs-Verhältnisse stehen, nicht von ihnen erzeugt, sondern mit ihnen aus demselben Schoofse entsprungen sind. Wir nennen sie jedoch, der Unterscheidung wegen, und der herrschenden Gewohnheit nach, „VerbalWurzeln...
Page 204 - Sprachen ohne eigentliche Wurzeln und ohne Fähigkeit zur Zusammensetzung und daher ohne Organismus, ohne Grammatik. Hierher gehört das Chinesische, wo alles, dem Anscheine nach, noch nackte Wurzel ist und die grammatischen Kategorien und Nebenverhältnisse der Hauptsache nach nur aus der Stellung der Wurzeln im Satze erkannt werden können.
Page iv - Germanischen etc. sieht, so dafs es erst dem Begreifen des grammatischen Verbandes der beiden klassisch genannten Sprachen unter sich, wie auch des Verhältnisses derselben zum Germanischen, Litauischen, Slavischen eine feste Grundlage gegeben hat.
Page 202 - Fülle der Entwicklung kann ins Unbestimmbare sich aus„breiten und ist oftmals in der That bewundernswürdig „reich. Alles aber, was auf diese "Weise aus der einfachen „Wurzel hervorgeht, behält noch das Gepräge seiner Ver„wandtschaft, hängt zusammen, und so trägt und erhält „sichs gegenseitig.
Page iii - In den meisten Fällen ergibt sich die Urbedeutung und somit der Ursprung der grammatischen Formen von selbst, durch die Erweiterung unseres sprachlichen Gesichtskreises und durch die Confrontirung der seit Jahrtausenden von einander getrennten, aber noch unverkennbare Familienzüge an sich tragenden Stammschwestern.
Page 203 - ... racines pour exprimer les idées complexes. Ensuite on décline les substantifs, les adjectifs et les pronoms > par genres, par nombres et par cas; on conjugue les verbes par voix/, par modes, 'par temps, par nombres et par personnes, en employant de même des désinences et quelquefois des augmens qui, séparément, ne signifient rien.

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