Streitgedichte gegen Herzog Heinrich den Jüngern von Braudschweig

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M. Niemeyer, 1883 - Reformation - 45 pages
 

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Page 132 - Da sprachen sie alle die dabei stünden lassen in ston wan er ist wunderlich gewesen in seinem leben, wunderlich wil er auch sein in seinem tod.
Page 41 - Nu ist Gotte opffern allein der Priester ampt . . . Da her auch der Heilige geist im newen Testament mit vleis verhütet hat, das der name Sacerdos, Priester oder pfaffe auch keinen Apostel noch einigen andern ampten ist gegeben, Sondern ist allein der getaufften oder Christen namen . . . aus der Tauffe. Denn unser keiner wird jnn der Tauffe ein Apostel, Prediger, Lerer, Pfarher geboren, sondern eitel Priester . . . dar nach nimpt man aus solchen geborenen Pfaffen und berüfft odder erwelet sie zu...
Page 9 - Wie solt ich ftigen tunde, ich bin doch weder ganß noch fogel, so hon ich kein fettich, vnd on fettich oder federn kan nieman fliegen.
Page 5 - ICh stund an einem morgen heimlich an einem ort; Da hett ich mich verborgen , ich hört klägliche wort, Von einem frewlein hübsch «ad fein, 5 das stund bev seinem bulen, es mus gescheiden sein.
Page 50 - Hat doch der Bapst selbs jnn seinen geistlichen rechten geboten (wie wol aus den alten Vetern genomen), Man solle der Ketzer weyhe odder Ordinirn für rechte Weyhe halten und nicht widderumb Weyhen, die so von Ketzern geweyhet waren. Nu sind wir Lutherisschen nicht Ketzer, das müssen die Papisten selbs bekennen, Darumb sollen sie unser Weyhen und Ordinirn lassen recht sein (auch nach jrem eigen Bepstlichen...
Page 56 - Mathias an seine stat. Die ampt und Sacrament bleiben jmer dar jnn der Kirchen, die person endern sich teglich. Man beruffe und setze nur drein, die sie konnen ausrichten, so gehen und geschehen sie gewis, Der gaul ist gezeumet und gesattelt, Setze...
Page 73 - Ulenfpiegel einer guten fchalckheit gebraten, als er wol beweise zu Leipsig,' den kürßnern an der fastnacht abent, als sie ir gelagt oder ürtin züsamen hielten.
Page 1 - Teuffel mit mir jnn meinem hertzen, eine solche disputation an, (wie er mir denn gar manche nacht bitter vnd säur gnug machen tan) Höret jrs, hochgelerter, wisset jr auch, das jr funffzehen jar lang habt, fast alle tage, winctel Messen gehalten, Wie wenn jr mit solcher Messe hettet eitel ab...
Page 51 - Vcter jr Weyhen lassen gelten, Das ist war: Sie sind Bisschove gewest, aber nicht Fürsten noch herrn, Sondern, wie Sanct Hieronymus aus Sanct Paulo beweiset, ist Bisschoff und Pfarrher ein ding gewest. Und haben solche Ketzer und andere Bisschove auch, viel nicht so grosse Pfarhen odder (wie mans nennet) Bistumb gehabt, als itzt ein Pfarrher zu Torgaw, Leyptzig odder Grymme hat, Denn ein igliche Stad hat einen Bisschoff gehabt, wie sie itzt Pfarrhen haben, Und Sanct Augustinus, der von seinem Pfarrher...
Page 43 - . . . nach dem text des Euangelij füren sie da hin jns Schlauraffen land: Einer predigt aus Aristotele und den Heidnisschen büchern. Der ander aus dem Decret, Ein ander bracht fragen aus Sanct Thomas und Scholastern, Ein ander predigt von den Heiligen, Ein ander von seinem heiligen Orden, Ein ander von blaw enten, Ein ander von hüner milch, Wer kann es alles erzelen, das unzifer? Summa, das war die kunst, das ja k'einer bey dem text bliebe, da mit das volck hette mügen das Euangelion behalten...

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