Die Geschichte der Heiligen Schriften Alten Testaments

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C. A. Schwetschke, 1881 - Bible - 743 pages
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Page 709 - Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten; Wenn sich die Völker selbst befrein, Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.
Page vii - Wer die Literatur jener Zeit sich vergegenwärtigt, nicht die konservative bloß, sondern namentlich auch die kritische, der wird es begreiflich finden, daß ich mich scheute, sofort der gelehrten Welt die Herausforderung hinzuwerfen, die Propheten für älter anzuerkennen als das Gesetz und die Psalmen für jünger als beide.
Page vii - Wenigstens die Idee dazu und die Anlage desselben, auf Grund der von vorne herein für mich massgebenden Thatsachen, fällt in den Anfang der dreissiger Jahre, und der Entwurf ist zum ersten Male im Sommersemester 1834 Gegenstand einer Vorlesung gewesen, welche das, was man gewöhnlich die Einleitung in's Alte Testament nennt, zu ersetzen bestimmt war.
Page 76 - Ueberzcugung von der Einheit des höchsten Wesens, als des allein wirklich seienden und schaffenden Gottes, schon von seinen Vätern erhalten habe
Page 25 - Paris, tome 30 (1829), p. 26-27, 29-30). Astruc. Voltaire aimait ce qui apporte des clartés immédiates. Les minutieuses analyses littéraires lui paraissaient un « travail ingrat » propre à « redoubler les ténèbres ». Dans la Bible enfin expliquée par plusieurs aumôniers de SM le roi de Pologne (1776), il marque plus exactement le sujet des Conjectures, mais montre à l'ouvrage encore moins de sympathie. « II reste à savoir comment l'auteur sacré qui, plusieurs siècles après, écrivit...
Page 695 - Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist .... Ich aber sage Euch ...
Page viii - Hess es unbesehen gelten, dass Saul und Absalom die Veranlassung zur Abfassung von fünf oder sechs Dutzend Psalmen gegeben haben sollten, obgleich weder von dem einen noch von dem ändern darin nur mit einer Silbe, auch nicht indirect, die Rede ist. An diesen und vielen ähnlichen Dingen nahm ich Anstoss und suchte sie mir zurechtzulegen, und so entstand für mich zuletzt der Kanon, den ich oben in einer kurzen chronologischen Formel aufgestellt habe [erst Propheten, dann Gesetz, schliesslich Psalmen].
Page vii - ... beide. Dieses von Graf, Wellhausen und Kuenen später ausgebaute Geschichtsbild nennt Reuß in seinem erst im Jahre 1881 erschienenen historisch-kritischen Werk „Die Geschichte der Heiligen Schrift des Alten Testaments": „mein System". Er macht also gewissermaßen Urheberrechte geltend und schreibt: „In mehr als einem Stücke war ja ursprünglich mein System, ich dürfte beinahe sagen, erst ein Erzeugnis der Intuition. Wer die Literatur jener Zeit sich vergegenwärtigt, nicht die konservative...
Page 403 - Reuss (§ 329) immer noch auf die frische Zerstörung Jerusalems durch die Chaldäer 588 beziehen. Aber wie kann er, von vielem Ändern abgesehen, in diesem Abschnitte nur die ausgebildete Auferstehungslehre verkennen? „Der angeblich C. 26, 19 bezeugte Glaube an die Auferstehung der Todten ist jedenfalls nach Analogie von Ez. 37 aufzufassen; V. 14 führt ihn an sich schon auf das richtige Mass zurück, und die andre Stelle ist nach dem Zusammenhang im Optativ zu erklären. Auch in C. 25, 8 entscheidet...
Page viii - ... Zeit gefallen, wo gerade dieser Seite wenig Aufmerksamkeit zugewendet, dagegen viel Fleiss an natürliche Wunder-Erklärungen vergeudet wurde. Nur die unnatürlichsten Wunder, das Beginnen der religiösen Erziehung Israels mit der fertigen levitischen Cultordnung, die Unbekanntschaft der grössten Propheten, eines Samuel und Elija, mit derselben, und andre der Art, die Hess man unerklärt. Man stiess sich nicht daran, dass die Bücher der Könige das tadelten, was jene Propheten mit ihrem Beispiele...

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