Soziale Arbeit mit arbeitslosen Jugendlichen: Streetwork und Aktionsforschung im Wohnbereich

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Springer-Verlag, Mar 9, 2013 - Social Science - 130 pages
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Die bisherigen Erfahrungen mit Programmen und Projekten zur Be kampfung der Jugendarbeitslosigkeit haben ergeben, daB rund zwei Drit tel der arbeitslosen Jugendlichen* von sich aus die angebotenen Hilfen nicht aufgreifen bzw. dazu nicht motiviert und in der Lage sind. Durch Insti tutionen ist nur ein kleiner Teil der arbeitslosen Jugendlichen ansprech bar. Amtlicher Charakter und biirokratisches Vorgehen lassen Barrieren (" Tiirschwellenangste") entstehen, so daB offentliche Angebote fiir arbeits lose Jugendliche zwar raumlich, aber nicht psychosozial erreichbar sind. Daraus leitet sich die Notwendigkeit der Erprobung neuer Formen offe ner Beratung und Hilfe abo 1m Auf trag des nordrhein-westfalischen Sozialministers wurde eine neu artige Methode der Sozialarbeit mit arbeitslosen Jugendlichen entwickelt und erprobt: "Street-corner-work." Es ergabe im Deutschen keinen Sinn, wollte man diesen aus der amerikanischen Sozialarbeit iibernommenen Be c griff wortlich iibersetzen. "Sozialarbeit im Kontaktbereich der StrafJ- diese Formulierung trafe die Sache wohl am ehesten, sie ist aber ziemlich umstandlich. Wortgetreuer in der Obersetzung ware "Sozialarbeit an der StrafJenecke", trifft aber den tatsachlichen Vorgang nicht genau. Es ware auf jeden Fall falsch, wenn der Eindruck fliichtiger Zufallsbegegnungen entstiinde. In diesem Sinne moge es verstanden werden, wenn in den folgenden Ausfiihrungen Wortungeheuer wie "StraBen-Sozialarbeiter" oder "Street corner-worker" vermieden werden und einfach yom Streetworker, So zialberater, StraBenkontakter oder Kontakter gesprochen wird. Und sinn gemaB 5011 es dann auch anstelle von "Street-corner-work" oder "StraBen Sozialarbeit" der Einfachheit halber "Streetwork" oder "StraBenbera tung" heiBen.
 

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Contents

Vorwort
9
B Strukturanalyse Hamborns als Brennpunkt
23
Strukturell bedingte Jugendarbeitslosigkeit
33
Copyright

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Common terms and phrases

Aktionsforschung Angebote Anspruchsniveau Anteil Arbeit mit arbeitslosen Arbeiterviertel Arbeitsamt Arbeitsbereitschaft Arbeitsförderungsgesetz Arbeitskollegen arbeitslosen Jugendlichen Arbeitslosengeld Arbeitsstelle Aspekte Ausbildung beitslosen Beratung berufliche Berufsausbildung Berufsschule berufstätig Berufswünsche beschäftigt Betroffenen Bundes Deutscher Kriminalbeamter Clique Dauer der Arbeitslosigkeit derzeitigen Duisburg eigene Einzelfallhilfe einzelnen Jugendlichen Eltern Erfahrungen erste Familie Fragen-Raster Freizeit gehen Geld gemeinsam gendlichen Gesellschaft Gespräch Gewerkschaften Gruppe Haltungstypen Hamborner Hamborner Projekt Handlungsansätze Hauptschulabschluß Haus der Jugend Hausbesuche Hilfen hohe insbesondere Institutionen Interessen Isolierung Jahoda Job-Freizeit Jugendamt Jugendarbeit Jugendarbeitslosigkeit Jugendberatung Jugendheim Jugendhilfe Jugendpolitik Jugendzentrum Jungarbeiter kommunalen konkreten konnte Kontakte Kriminalität kriminellen lange Langeweile lassen Lebenssituation arbeitsloser lichen losen Jugendlichen losigkeit Marienthal Marxloh Maßnahmen meist Möglichkeiten Monate arbeitslos muß Mutter Nordrhein-Westfalen notwendig Opaschowski Organisation persönliche Problem Probleme Prozent psycho-sozialen Rahmen relativ Resignative Schule Situation sollen sowie Sozialarbeit sozialen Sozialpädagogen Stadtteil stark stellen Stigmatisierung Streetwork-Projekt Streetworker strukturelle Tätigkeit Team Teilnehmer unserer Ursachen verstärkt viel vier weiblichen Jugendlichen wieder Wohnbereich Wohnung Ziel Zusammenhang zwei

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