Die Paradoxie der Maske: Geschichte einer Form

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Wilhelm Fink Verlag, 2004 - Masks - 390 pages
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Richard Weihe untersucht die kulturgeschichtlichen Metamorphosen der Maske und schlägt einen weiten Bogen vom antiken Maskentheater bis zur Commedia dell'arte, von Cicero bis zu Machiavelli, Lavater, Plessner und gegenwärtigen Tendenzen. Während die Maske als Gesicht und Person (griech. prósopon in der Doppelbedeutung von Gesicht und Maske) in der Antike für die paradoxe Einheit des Verschiedenen stand, scheint die Gesellschaft heute diesem Konzept entgegenzuarbeiten. Im Zeichen von Körperdesign und Gentechnologie wird die Maske in die organische Struktur des Gesichts selbst inkorporiert. Damit wird die Differenz von Natur und Kultur tendenziell obsolet, und die Maske operiert nicht mehr als Zeichen dieser Differenz.
 

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Contents

Vorwort
9
Die Maske als Form der Unterscheidung
43
Apologien der Maske
77
Das Künstliche und das Natürliche
99
DionysosTheater
120
Wahrheit als Prozess der Demaskierung Ödipus
143
Die venezianische Gesellschaftsmaske
162
Das Innere und das Äußere
181
NôMasken
251
Rituelle Masken
270
Physiognomik Pathognomik Prosopognomik
287
Charaktermasken
310
Homo duplex
329
Schluss
355
Personenregister
388
Copyright

Commedia dellarte
217

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