Einhundert und eine nacht: ein mährchen- und sagenstrauss, Volumes 1-2

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F.W. Goedsche, 1840 - History
 

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Page 12 - Kinder noch nicht gegessen hatten: darum konnte ich des Tanzes nicht erharren und sprach zu dem Mann: Ach lieber Herr, ich will flugs hingehen und das alles meinem lieben...
Page 11 - Es sind die Kinder, die gern beten, lernen und fromm sind. Da sprach ich: Lieber,
Page 39 - Nebeniz saale weinend angetroffen und von ihr die Ungezogenheiten des Vicomte erfahren. Er suchte ihn auf. Er hörte noch die letzten Reden des Grafen. Alle Anwesenden waren gegen den Vicomte empört. Der Baron faßte zornig die Hand des Vicomte und führte ihn auf die Seite. 20 „Sie haben meine Tochter öffentlich beschimpft; Elender, haben wir das um Sie verdient ? Mir geben Sie diesen Augenblick, nicht erst morgen, Genugthuung.
Page 25 - Gcheimniß; denn eine fürchtete die andere, daß sie ihr Netz nach dem reichen Liebhaber auswerfen möchte. Sie besuchten sich nicht mehr, wie sonst, und ärgerten sich sehr, wenn sie zufällig erfuhren, daß der Graf auch die Bekanntschaft der andern unterhalte. Eine...
Page 11 - Da sprach der Mann: wenn er gern betet, lernet und fromm ist, so soll er au,ch in den Garten kommen, Lippus und Jost auch, und wenn sie alle zusammen kommen, so werden sie auch Pfeifen, Pauken, Lauten ' und allerley Saitenspiel haben, auch tanzen, und mit kleinen Armbrüsten schießen.
Page 14 - Botschaft von Mund zu Mund durch Deutschland. Alle katholischen Städte jubelten über den Untergang des armen Friedrich, der seinen Thron nur wenige Monate besessen 25 hatte, und den man deswegen den Winterkönig zu nennen pflegte.
Page 32 - Kopse bis zum Fuße den ersten Fräulein gleich gekleidet .... aber sie blieb verlegen und stammelte etwas von ihrem Vater her, wenn er es erlauben würde. Altenkreuz beruhigte sie über diesen Punkt. Und da sie nun nicht anstand, seine Einladung dankbar anzunehmen, schloß er sie entzückt in die Arme und sagte: Henriette, was soll ich's dir leugnen?
Page 40 - Vieomte eigentlich nie geliebt ; aber jetzt haßte sie ihn ; — hingegen der Graf, der ihr vorher nicht hübsch genug gewesen, schien ihr nun wirklich viel Angenehmes zu haben. Man muß sich über die plötzliche Verwandlung eben nicht wundern. Ist es doch bekannt : Liebe macht blind. Und die Selbstliebe der Eitelkeit ist ja auch eine Liebe.
Page 46 - Gestalt hatte ohnmächtig von mir ablassen müssen, jetzt streckte sie aufs neue grimmig die glühenden Arme nach mir aus, aber nicht mich, nur das Lied, das ich gedichtet, konnte sie erfassen, und damit stürzte sie sich kreischend in den Abgrund. Dein Lied war es, das Lied, das du heute sangst, das Lied, vor dem der Böse weichen mußte, war es, was mich rettete. Nun bin ich ganz dein, meine Lieder sind nur die treue Liebe zu dir, deren überschwengliche Seligkeit keine Worte zu verkünden vermögen!
Page 33 - Nun steh' ich da, ohne meine 15 andere Hälfte. Ich könnte sie wohl noch in den Familien der Ratsherren und Kaufleute finden, aber welcher passen die Ballkleider? Ihr seht, Meister, ich muß Euch schlechterdings um Eure Tochter bitten. Ihr selbst habt ihr ja die Anzüge auf den Leib gemessen. Ihr müßt sie bitten." 2° Der Schneider stutzte anfangs. So viel Ehre hatte er nicht erwarten können. Er verbeugte sich vielmals und konnte kein Wort hervorbringen. „Henriette soll es nicht bereuen...

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