Dauer und Klang: ein beitrag zur geschichte de vocalquantität im altfranzösischen |
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Accent Alexis Alexiuslied ältern Altfranz altrom Amphibrachys Analogie Assonanz assoniert Auslaut Ausnahme beiden bekanntlich bereits betreffende Laut bièn bièn Böhmer Brandan Chansons de Geste chrestiïèn chrestiïèn cièl cièl Crestien daher Dauer und Klang Dialekten Dichter Diphthong Diphthongierung dreizehnten Jahrhunderts e-Laut é-Tirade eiz geschrieben Entwicklung Epenthese Erhöhung erklären erst Eustache Deschamps Fall fèr fièr folgende franz Froissart geschlossenen Laut geschlossener Silbe gesprochen gewiss gierung habeo Koschwitz kurze Consonanz kurze Vocale lange oder mehrfache lange Vocale langer Consonanz Lateinischen Lautwerth letzten lich Lücking martel mehrfache Consonanz Monophthongierung Mundarten muss Neumann a. a. O. S. offener inlautender Silbe Orthographie Paris Romania VII placitum plaist Position prest prosodia Qualität Quantität Quintilian Reime reimt Resonant Roland Rolandslied romanischen scheinlich scheint Schoell Schuchardt Silbenauslaut später Sprache statt Suchier Synkope Theil Tiraden Tonsilbe Tonstärke Trochäus umgekehrt Umlaut urspr ursprünglich vermuthlich verschiedene Versfuss vierzehnten Jahrhundert Vocalquantität vorromanischer wohl Wörter Wortton zwölften Jahrhunderts
Popular passages
Page 52 - Fragmenta 216), acuta exilior et brevior et omni modo minor est quam gravis, ut est facile ex musica cognoscere, cuius imago prosodia. nam et in cithara omnique psalterio quo quaeque chorda acutior eo exilior et tibia tanto est voce acutiore quanto cavo angustiore, adeo ut corniculo aut bamborio addito gravior reddatur, quod crassior exit in aera.
Page 10 - Romanischen folgendermassen (S. 9): 'Sämmtliche Tonsilben in mehrsilbigen Wörtern und sämmtliche betonte einsilbige Wörter , die bis dahin kurz gewesen waren, wurden lang. Kurze Vocale im Silbenauslaut oder in Monosyllaben vor kurzer Consonanz erfuhren daher Verlängerung. Lange Vocale in derselben Stellung behielten ihre Quantität. Ebenso blieben kurze Vocale in Silben, die auf lange oder mehrfache Consonanz
Page 52 - Natura vero prosodiae in eo est quod aut sursum aut deorsum: nam in vocis altitudine omnino spectatur, adeo ut, si omnes syllabae pari fastigio vocis enuntientur, prosodia sit nulla.
Page 10 - Consonanz auslauteten, kurz. In Bezug auf lange Vocale in derselben Stellung machte sich die Tendenz geltend, dieselben zu kürzen, eine Tendenz jedoch, die mitunter an der Qualität der betreffenden Laute einen gewissen Widerstand fand.
Page 8 - Beispiele anschaulich zu machen" ; dabei werden die e-Laute in betonter Silbe in historischer Entwickelung betrachtet. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung werden zuletzt in einer Tabelle nochmals klar und übersichtlich vorgeführt und fünf Epochen in der Sprachentwickelung veranschaulicht. Ein Excurs Seite...
Page 9 - Paragraphen skizziren", damit „ein Berufener dadurch angeregt" werde, „die hier angedeutete Lücke der romanischen Grammatik auszufüllen". Im positiven Theil seines Vorhabens entwickelt er zunächst folgende Hauptsätze (S. 9 f) : „Die vermehrte Energie, verbunden mit der Abnahme seiner musikalischen Bedeutung, erwarben nun dem Accent die Herrschaft über das Element der Quantität . . . Sämmtliche Tonsilben in mehrsilbigen Wörtern und sämmtliche betonte einsilbige Wörter, die bis dahin...
Page 8 - Kgge = lege." o und nicht vielmehr der folgende Dauerlaut r wäre, dem die längere Dauer zu Gute käme. Somit handelte es sich nicht um zwei kurze Vocale , sondern um zwei lange Silben, von denen die eine mehr produciert würde als die andere.
Page 5 - Es fehlt jedoch viel daran, dass man derartigen Winken gefolgt wäre, aus derartigen Beobachtungen die Consequenzen gezogen und sich etwa bemüht hätte, dem Einfluss der Quantität auf die Entwicklung romanischer Laute im Zusammenhang nachzugehen. Das alte Vorurtheil, welches in Böhmers Dogma von der ., Unbestimmtheit" der romanischen Quantität den treffendsten Ausdruck findet, tritt solchem Beginnen hindernd in den Weg.


