Dauer und Klang: ein beitrag zur geschichte de vocalquantität im altfranzösischen

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K.J. Trübner, 1879 - French language - 54 pages
 

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Page 52 - Fragmenta 216), acuta exilior et brevior et omni modo minor est quam gravis, ut est facile ex musica cognoscere, cuius imago prosodia. nam et in cithara omnique psalterio quo quaeque chorda acutior eo exilior et tibia tanto est voce acutiore quanto cavo angustiore, adeo ut corniculo aut bamborio addito gravior reddatur, quod crassior exit in aera.
Page 10 - Romanischen folgendermassen (S. 9): 'Sämmtliche Tonsilben in mehrsilbigen Wörtern und sämmtliche betonte einsilbige Wörter , die bis dahin kurz gewesen waren, wurden lang. Kurze Vocale im Silbenauslaut oder in Monosyllaben vor kurzer Consonanz erfuhren daher Verlängerung. Lange Vocale in derselben Stellung behielten ihre Quantität. Ebenso blieben kurze Vocale in Silben, die auf lange oder mehrfache Consonanz
Page 52 - Natura vero prosodiae in eo est quod aut sursum aut deorsum: nam in vocis altitudine omnino spectatur, adeo ut, si omnes syllabae pari fastigio vocis enuntientur, prosodia sit nulla.
Page 10 - Consonanz auslauteten, kurz. In Bezug auf lange Vocale in derselben Stellung machte sich die Tendenz geltend, dieselben zu kürzen, eine Tendenz jedoch, die mitunter an der Qualität der betreffenden Laute einen gewissen Widerstand fand.
Page 8 - Beispiele anschaulich zu machen" ; dabei werden die e-Laute in betonter Silbe in historischer Entwickelung betrachtet. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung werden zuletzt in einer Tabelle nochmals klar und übersichtlich vorgeführt und fünf Epochen in der Sprachentwickelung veranschaulicht. Ein Excurs Seite...
Page 9 - Paragraphen skizziren", damit „ein Berufener dadurch angeregt" werde, „die hier angedeutete Lücke der romanischen Grammatik auszufüllen". Im positiven Theil seines Vorhabens entwickelt er zunächst folgende Hauptsätze (S. 9 f) : „Die vermehrte Energie, verbunden mit der Abnahme seiner musikalischen Bedeutung, erwarben nun dem Accent die Herrschaft über das Element der Quantität . . . Sämmtliche Tonsilben in mehrsilbigen Wörtern und sämmtliche betonte einsilbige Wörter, die bis dahin...
Page 8 - Kgge = lege." o und nicht vielmehr der folgende Dauerlaut r wäre, dem die längere Dauer zu Gute käme. Somit handelte es sich nicht um zwei kurze Vocale , sondern um zwei lange Silben, von denen die eine mehr produciert würde als die andere.
Page 5 - Es fehlt jedoch viel daran, dass man derartigen Winken gefolgt wäre, aus derartigen Beobachtungen die Consequenzen gezogen und sich etwa bemüht hätte, dem Einfluss der Quantität auf die Entwicklung romanischer Laute im Zusammenhang nachzugehen. Das alte Vorurtheil, welches in Böhmers Dogma von der ., Unbestimmtheit" der romanischen Quantität den treffendsten Ausdruck findet, tritt solchem Beginnen hindernd in den Weg.

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