Theorien der Nachrichtenauswahl als Theorien der Realität

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 2,4, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Theorien und Modelle der Massenkommunikation, 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: INFORMATION IST SELEKTION Nachrichten pragen unser Weltbild. Gerade deshalb ist es fur uns von besonderer Bedeutung, zu wissen, inwieweit sie die Realitat widerspiegeln. Denn die meisten Ereignisse erreichen uns nur durch die Massenmedien. "Die Massenmedien sollen so vollstandig, sachlich und verstandlich wie moglich informieren, damit die Staatsburger in der Lage sind, mit kritischem Bewutsein das offentliche Geschehen zu verfolgen." Doch diesem hohen Anspruch an die Massenmedien steht die Tatsache entgegen, da die Nachrichtenberichterstattung niemals auch nur im Entfernsten "umfassend" oder gar "vollstandig" sein kann. Zum einen, weil die Presse u.a. uber 99 % aller Ereignisse aufgrund ihrer begrenzten Moglichkeiten uberhaupt nicht zur Kenntnis nehmen, bzw. nur einen Teil der Ereignisse mitteilen kann. Zum anderen, weil jeder Mensch die Realitat anders zu interpretieren versteht. "Ereignisse werden erst dadurch zu Nachrichten, da sie aus der Totalitat und Komplexitat des Geschehens ausgewahlt werden." Nicht alle Ereignisse konnen die Medien als gleich wichtig behandeln, denn Nachrichten mussen eingeordnet und bewertet werden. Insbesondere in der Nachrichtenauswahl mussen Wertungsmechanismen existieren. Eine Nachricht ist, wie in einem journalistischen Lehrbuch beschrieben: ..".die objektive Mitteilung eines allgemein interessierenden, aktuellen Sachverhalts in einem bestimmten journalen Aufbau."

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