Die Gräflich Stolbergische Bibliothek zu Wernigerode

Front Cover
Förstemann, 1866 - Manuscripts - 167 pages
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 100 - Incipit liber de regimine principum editus a fratre Egidio Romano Ordinis fratrum heremitarum Beati Augustini (rot).
Page vii - Bibliothek in weiteren Kreisen zu verbreiten, den Benutzern derselben einen Leitfaden in die Hand zu geben, der ihnen die Erreichung ihrer Zwecke erleichtern solle, von den bedeutendsten dort verwahrten Schätzen zum Theil die erste Kunde in die wissenschaftliche Welt zu bringen , den dortigen Bibliotheksbeamten eine Hilfe für die verschiedenen Zweige ihrer Thätigkeit zu bieten, u. endlich ein künftiges Herabsinken der Bibliothek in einen ungeordneteren Zustand nach Kräften zu erschweren. Denn,...
Page 23 - Werke im Locale selbst gebrauchen und auch innerhalb gewisser genau gezogener Grenzen nach Hause mitnehmen dürfe. Mit diesem Documente war die gräfliche Bibliothek zu dem reichgesegneten Institute erhoben worden, das sie bis auf den heutigen Tag geblieben ist und hoffentlich noch Jahrhunderte lang bleiben wird. Hundert Jahre später, am 15. Januar 1846, begab sich Graf Henrich, des Grafen Christian Ernst Urenkel, mit allen anwesenden Mitgliedern des gräflichen Hauses in die Bibliothek, woselbst...
Page 24 - Begienmg (1771 — 1778) weniger Gelegenheit, für die weitere Entwickelung dieses Instituts zu wirken, obwohl er besonders in dem regen Sinne für das Kirchenlied seinem Vorgänger nicht nachstand. Auch war er selbst Verfasser vieler geistlicher Lieder.
Page vii - Diejenigen bestimmt, die ihn bei jenem Wirken gefördert und unterstützt haben — hat den Zweck, wie der Verf. schreibt, die Kenntniss u. Anerkennung der Gräfl. Stolbergischen Bibliothek in weiteren Kreisen zu verbreiten, den Benutzern derselben einen Leitfaden in die Hand zu geben, der ihnen die Erreichung ihrer Zwecke erleichtern solle, von den bedeutendsten dort verwahrten Schätzen zum Theil die erste Kunde in die wissenschaftliche Welt zu bringen , den dortigen Bibliotheksbeamten eine Hilfe...
Page 7 - Krieg trug seine Schrecken oft genug vor und in die Mauern von Wernigerode , und die zweite Hälfte des .17. Jahrhunderts mit ihren von Westen wie von Osten her fast unaufhörlich drohenden Gefahren war selbst dem in glücklicher Abgeschiedenheit liegenden Wernigerode für die langsam reifenden Früchte des Friedens nicht günstig; überdies war damals Wernigerode vielfach ein Schauplatz trüber Zustände und Zerwürfnisse. Da geschah es...
Page 7 - Wernigerödischen Linie desselben befindet. Drei Söhne hatte Graf Ludwig Christian hinterlassen. Der älteste derselben, Graf Christian Ernst, übernahm, zunächst unter Vormundschaft, die Regierung der Grafschaft Wernigerode, zugleich mit dem am Südabhange des Harzes liegenden Theile der Grafschaft Hohenstein, welcher längst der Wernigerödischen Linie gehörte ; dazu kamen dann noch später als gräflich Promnitzsche Erbschaft einige Besitzungen in Schlesien. Der zweite Bruder regierte zu Gedern...
Page 86 - W. 1907) stammenden Kodex Za 35 an: ,Eusebii chronicon et chronicon Prosperi Aquitanici in lat. Übersetzung, Pergamentms. des 15. Jh., in Italien geschrieben und wahrscheinlich aus der Bibl. des Matthias Corvinus stammend. Das Pergament ist sehr schön, die Schrift ein Muster der Kalligraphie und der Kodex überhaupt von großem wissenschaftlichen Werte. 154 Bll. fol.
Page 21 - Schloss und liess ihn dort einige Verse, die der Knabe gemacht hatte, in ein Buch schreiben , um ihn zu ermuntern. Der junge Mensch wurde dreist, ging oft in die Bibliothek (die damals noch nicht öffentlich war), befand sich dann und wann in ihr mit dem Grafen allein und wurde von Letzterem mit manchem Buche ,beschenkt. Aus diesem Knaben wurde nachher der Dichter Gleim, i l und jene Anregung, die er auf dem Wernigeröder Schlosse empfangen hatte, trug ihre reichen Früchte.
Page 21 - Titel in die Kataloge die oft so überaus schwierige Abkürzung der Titel so wie die Bestimmung des Stichwortes bei anonymen Schriften sich stets selbst vorbehalten. Graf Christian Ernst hat seine Sammlungen in edelster Weise schon von früh an auch für Andere zugänglich gemacht. Als er einst um...

Bibliographic information