Beiträge zur Kunde der indogermanischen Sprachen

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Adalbert Bezzenberger, Walther Prellwitz
R. Peppmüller, 1878 - Comparative linguistics
 

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Common terms and phrases

Popular passages

Page 313 - ... die abschwächung in den Stammsilben hervorrufe, sondern die schwere der endungen. Schwere ist ein bild, eine phrase ohne bestimmten Inhalt, so lange man uns nicht definiert, was man darunter versteht. Was sich H. darunter gedacht hat, kann man nur nach einigen äusserungen vermuten, z, bs 313: 'vermochte die endung am durch die stärke ihrer exspiration und die damit verbundene eile, in welcher der athem über die vorhergehende silbe hinwegeilt etc.' Heisst das etwas anderes als der endung -am...
Page 140 - ... offerant sub his pactis, quod postquam ipsi ebiberunt et ipse hospes tantundem evacuet ebibendo et talis oblatio potus toties reiteratur, quousque hospes cum domesticis, uxor cum marito, filius cum filia omnes inebriantur» (hasta caerse debajo de la mesa de borrachos).
Page 109 - ... unseres Herrn Jesu Christi zur Vergebung der Sünden und Erlangung des ewigen Lebens in rechter Reue und Demuth häufig und würdiglich empfange, und [daß] so einer dem anderen nach dem Geböte Gottes ein gutes, christliches Vorbild sei und [daß niemand] seinem Nächsten kein Aergernis gebe, damit er dadurch Gottes Zorn und Strafen nicht auf sich lade, um die Erlösung nicht zu verscherzen, und [damit] seine göttliche Macht zur Strafe nicht gereizt werde...
Page 15 - Ueberlieferung gegenüber hat Rzach einen ungleich viel leichteren Standpunkt als Flach. Wo Digamma keine Spuren seines Daseins hinterlassen hat, da kann es so zart gelautet haben, dass es keine prosodischen Veränderungen hervorbrachte , Flach dagegen hat in solchen Fällen die...
Page 216 - jedes Wort so geschrieben, wie es in der Gegend von Osnabrück auf dem Lande von den mehrsten ausgesprochen wird...
Page 80 - Now the good counsel which God enjoined here on the father of the faithful, to wit, on Abraham, it is incumbent on his sons after him, namely on all the faithful, to fulfil it, that is, to leave their country and their land, their wealth, and their worldly delight, for the sake of the Lord of the Elements, and to go into perfect pilgrimage in imitation of him.
Page 139 - ... vor- und nachkommen" zwischen zwei parteien statt fand, deren eine aus einem, deren andere aus mehreren bestand. Diese tranken je einzeln jenem ein bestimmtes quantum vor und er war verpflichtet, dasselbe ebenfalls in jedem einzelnen falle zu leeren. Hier trank also einer gegen mehrere andere , oder „der eine den anderen entsprechend", oder „der eine die anderen entlang"; es fand also statt ein kailsp<ttskails , uins par antros (асе.
Page 139 - ... stellen kails und pats kails auf jene brauche selbst und nicht auf die sie begleitenden worte zu beziehen seien. Hiernach erkläre ich die angeführten worte der danziger handschrift so: das vortrinken und das nachtrinken (sc. in der unmässigen weise, wie es bei den gelagen der Preussen üblich sein mochte) ist verwerflich und nur da gilt es für tugendhaft, wo das laster, nenilich das saufen, für ehrenvoll gilt. — Habe ich recht, poftkayles als pats kails zu erklären und auf den gebrauch...
Page 110 - Kabinetsordre ist auf einem Bogen in folio gedruckt, mit deutschen Typen, aber nicht in Schwabacher Schrift, nur einige Buchstaben erscheinen gelegentlich und ohne Gleichmässigkeit in lateinischer Form. Diese sind durch fettere Schrift bezeichnet. Anstatt des wirklichen Siegels, wie in U und U1, ist hier LS gesetzt. Die Urkunde ist bedeutend jünger ; an die Stelle des Markgrafen von Brandenburg , Herzogs von Prenssen, ist hier der König in Preussen getreten, jener König, dessen hohe Verdienste...
Page 14 - ... besass, wiederfinden müsse, im Gegentheil bei einem und demselben Worte finden wir bald Digammawirkung bald nicht. Positive Resultate sollen sich überdies nur aus dem anlautenden Digamma gewinnen lassen und selbst da nur theilweise, auf das inlautende Digamma lasse sich bloss indirect schliessen. Damit hat sich diese Theorie eigentlich schon von selbst gerichtet. Ein lebendiger Laut, der nur hier und da Symptome seines Lebens zeigt, ist schon halb todt. Es ist ein Widerspruch in sich selbst,...

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