Koptische Grammatik

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F. Dümmler, 1850 - Coptic language - 492 pages
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Popular passages

Page 506 - Sprachformcn entweder eine vollkommene Identität zeigen oder zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen auf die Spur zu kommen und so den Organismus des Sprachkörpers zu erkennen. Dient die erstere dieser engverknüpften Richtungen vorzüglich dazu, die Geschichte der Sprache aufzuhellen, so sucht die andere das Wesen derselben zu ergründen, dh in der letzten...
Page 517 - Lepsius. 1837. gr. 8. l Thlr. Der Verfasser führt in der ersten Abhandlung mit Scharfsinn und Gelehrsamkeit die Sätze durch, dafs 1) die Ordnung der Buchstaben im alten semitischen Alphabete nach einem organischen Principe...
Page 512 - Wie er darin eine Anschauungsweise der Sprachwissenschaft vom Standpunkte der Weltgeschichte aus begründet, eben so sehr lehrt er darin eine Weltanschauung von dem Standpunkte der Sprache aus. Beginnend mit der Betrachtung der die geistige Entwickelung des Menschengeschlechts hauptsächlich bestimmenden Momente (§. l — 6) gelangt er zur Sprache, als einem vorzüglichen...
Page 518 - ... Theil der Sprachwissenschaft angewandte vergleichende Methode liefert hier auch in der Syntax die schönsten Ergebnisse. Zur Erklärung der französischen Constructionen sucht der Verfasser zunächst in den verschwisterten romanischen Sprachen, besonders auch im Altfranzösischen und Provenzalischen die analogen Erscheinungen auf. Er dehnt aber den Kreis der Vergleichung auch auf die classischen Sprachen und endlich selbst auf die semitischen aus. Dabei besitzt der Verfasser die so seltene Vereinigung...
Page 506 - Sprachen in den von ihnen ausgebildeten Sprachformen entweder eine vollkommene Identität zeigen oder zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen auf die Spur zu kommen und so den Organismus des Sprachkörpers zu erkennen. Dient die erstere dieser...
Page 517 - Alphabet sich nur allmälig und zugleich mit der Sprache selbst so gebildet habe, wie wir es vorfinden. Hierdurch wird sein Ursprung in die Anfänge der Geschichte, und jedenfalls vor die Trennung des semitischen, ägyptischen und indoeuropäischen Stammes gesetzt. Dies führt auf eine Vergleichung des semitischen Alphabets mit dem indischen und den Hieroglyphen, und wird der gemeinschaftliche Ursprung dieser drei erhärtet.
Page 516 - Conjugation am treuesten bewahrt hat. Der Verfasser, welcher sich eine möglichst erschöpfende Behandlung jener Conjugation zur Aufgabe gestellt hat, betrachtet zunächst die Personalendungen, denen mit Hülfe des Sanskrit sowohl ihre ältere Form, als (und hierbei namentlich bietet sich eine Reihe scharfsinniger Beobachtungen dar) ihre Bedeutung nachgewiesen wird. Der zweite Theil des Buches behandelt sodann die Bildung der einzelnen Zeiten mit durchgängiger Hervorhebung der dieselben unterscheidenden...
Page 518 - Theile. 1843.45. gr. 8. 4 Thlr. Die bisher gewöhnlich nur auf den etymologischen Theil der Sprachwissenschaft angewandte vergleichende Methode liefert hier auch in der Syntax die schönsten Ergebnisse. Zur Erklärung der französischen Constructionen sucht der Verfasser zunächst in den verschwisterten romanischen Sprachen, besonders auch im Altfranzösischen und Provenzalischen die analogen Erscheinungen auf.
Page 512 - Weise zu beurtheilen (§. 8) und wird dadurch zu einer tieferen Darlegung des Wesens der Sprache geführt (§. 9 — 12). Sodann genauer auf das Sprachverfahren eingehend, stellt er die allgemeinsten und alle Theile der Sprache durchdringenden Eigenthümlichkeiten derselben dar (§. 13 — 18), nach welchen er sie classificirt (§. 19). Als den Punkt aber, von dem die Vollendung der Sprache, ihre...
Page 510 - Feststellung des demotischen Alphabets usw; 4) den Versuch, in den dialectischen Verschiedenheiten der altägyptischen Volkssprache ein Kriterium aufzustellen, nach welchem zu bestimmen ist, ob griechische Schriftsteller die ägyptischen Namen, welche sie überliefern, in Ober- oder Unter -Aegypten (Theben oder Memphis) aufgezeichnet haben. BRUGSCH (H.) — GRAMMAIRE DE L'ANCIENNE LANGUE DEMOTIQUE par Dr.

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