Geographische Zeitschrift, Volume 5

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Alfred Hettner, Heinrich Schmitthenner, Albert Kolb
G.B. Teubner, 1899 - Geography
 

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Page 56 - Beiträge zur Anthropologie Braunschweigs. Festschrift zur 29. Versammlung der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft zu Braunschweig im August 1898. Mit Unterstützung des Herzoglichen Staats-Ministeriums.
Page 254 - Grade die Bewegungserscheinungen der Hochsee und dieses Golfes von einander unabhängig gestellt, oder besser gesagt, sie führen in dem seichten und viel verzweigten Eingangsgebiete des Golfes, wo sich entgegengesetzt gerichtete Strömungen begegnen, zu einem Stillstand oder zu einer Verlangsamung der Wasserbewegung, sodafs die aus dem Golfe von Suez hierher vertragenen Schwimmkörperchen zu fast vollständiger Ablagerung gelangen.
Page 146 - ... verbreitete Erscheinung und gelbliche Färbungen des Laubs an sonnigen Standorten der Tropen eine ganz allgemeine Erscheinung. Die größere Intensität des Tropenlichts ermöglicht natürlich auch eine üppigere Entwicklung der Schattenflora als in den höheren Zonen. Jedoch wirkt hier nach Schimper die Eigenschaft der Gewächse, bei höheren Temperaturen weniger lichtbedürftig zu sein, im gleichen Sinne verstärkend mit.
Page iii - Die von 1865—1895 erzielten Fortschritte der Kenntnis fremder Erdteile in ihren Einwirkungen auf das staatliche und wirtschaftliche Leben des Deutschen Reiches.
Page 254 - Tieren bestehenden oder von ihnen abstammenden organischen Schwimmkörperchen finden unter sonst gleichen Umständen in letzterem Meere viel leichter Gelegenheit, sich auf dem Grunde abzulagern und erst dort bei beginnender oder fortschreitender Verwesung teilweise in Lösung zu gehen als in ersterem Meere. Deshalb wohl der gröfsere Reichtum des Schlammwassers au gelösten organischen Substanzen im Roten Meere.
Page 669 - E. die historische Geographie nicht in einer historischen Topographie und Kartographie ihr alleiniges Endziel sehen, sondern zu einer historischen Kulturgeographie sich entfalten. Bei dieser können alle jene geographischen Gesichtspunkte streng beobachtet werden, wie wir sie heute von jeder länderkundlichen Darstellung verlangen. Hier haben wir ein wirklich geographisches Arbeitsfeld vor uns, welches zum gröfsten Teil noch brach liegt.
Page 115 - Die Tierwelt der Nordsee-Insel Borkum unter Berücksichtigung der von den übrigen ostfriesischen Inseln bekannten Arten.
Page 255 - Teile des knapp über dem Meeresgrunde befindlichen Wassers. Die wegen Ablagerung organischer Schwimmkörperchen dem Schlammwasser fortwährend zur Lösung dargebotenen und von ihm in Lösung gebrachten organischen Substanzen können deshalb viel bedeutender sein als irgendwo in der Hochsee und im Golfe von Akaba, ohne dafs der Ammoniakgehalt desselben Schlammwassers die Maximalbeträge der Hochsee erreicht.
Page 149 - ... allein vorhanden. Immerhin hat jedes Ding seine Zeit, diese ist klimatisch bedingt, zugleich aber wird die Gewohnheit auch erblich fixiert, und dieser Umstand ist wohl zu beachten, wenn es gilt, Gewächse in fremdes Klima zu verpflanzen. Was dagegen die tropischen Gewächse anlangt, so sind diese ebenso wie diejenigen kühler und kalter Zonen der periodischen Abwechslung von Ruhe und Bewegung unterworfen.
Page 254 - Meereserweiterung angliedert, und wo in dem einen fast flachen Boden aufweisenden und von parallelen Gestaden begrenzten Becken ein ausgesprochenes Nordwärtsziehen der Wassermassen längs der Ostküste und Südwärtsziehen längs der Westküste stattfindet. Im südlichsten und tiefsten Teil der Hochseeerweiterung ist der Meeresgrund sehr mannigfach gestaltet.

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