Versuch über die bedingung und die folgen der volksvermehrung ...

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J. F. Hammerich, 1807
 

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Page 216 - Auch ich war in Arkadien geboren, Auch mir hat die Natur An meiner Wiege Freude zugeschworen; Auch ich war in Arkadien geboren, Doch Tränen gab der kurze Lenz mir nur.
Page 145 - Natur: des Menschen, oft reifst ihn die Imagination aus der Sphäre der ruhigen und besonnenen Untersuchung. ZBS 145. „ Wohl keiner kostete die lautere...
Page 173 - Spende gesezmaßiger und freiwilliger Almosen sie gehüllt hat, befreit, so muß schlechterdings jedermann seiner Verpflichtung inne werden. Wenn er seine Kinder nicht erhalten kann, so müssen sie Hungers sterben und wenn er troz der Wahrscheinlichkeit, sie nicht unterhalten zu können, heirathet, so verschuldet er alles Uebel, worin er nebst seiner Frau und ihren Leibesfrüchten schmachten wird.
Page 15 - Einwürfe, die er sich selbst macht, nicht immer wegzuränmen, seine Annahmen vertragen nicht die Probe wirklicher Ausführung und seine Hoffnungen sind unverschämt gegen die Bescheidenheit der Natur. Das Gleichheitssystem, das Mr. Godwin aufstellt, ist auf 'den ersten Anblick das schönste und reizendste der bisher gelieferten. Eine blos durch Vernunft undUeber« zeugung herbeigeführte Vervollkommnung der Gesellschaft verspricht andere Permanenz als jede durch Gewalt veranstaltete und zu behauptende...
Page 17 - Die Tendenz zur Bedrückung, die Tendenz zur Knechtschaft und die Tendenz zur Betrügerei, dies sind die drei unmittelbaren Auswüchse der eingeführten Verwaltungsart des Eigentums. Sie streben der intellektuellen Vervollkommnung alle zuwider. Die übrigen Laster, Neid, Bosheit und Rachsucht sind ihre unzertrennlichen Gefährten.
Page 68 - Armer kann heirathen, wenn er auch noch so wenig oder gar keine Aussicht hat, seine Familie ohne Pfarralmosen ernähren zu können. , Man kann daher mit Wahrheit behaupten, daß unsre Armenordnung die Armen, die durch sie unterhalten werden , erzeugt.
Page 18 - Niemand würde genöthigl seyn, seinen kleinen Vorrat!) zu hüten oder mit Angst und Müh für unaufhörliche Bedürfnisse zu sorgen, allemal würde daher die Sorge für , sich und die Sorge für das allgemeine Beste koinzidiren. Niemand würde seinem Nachbar feind seyn, denn es gäbe keinen Stoff der Feindschaft. Philanthropie wür« de wirklich das Gebiet einnehmen, das die Vernunft ihr anweißt.
Page 30 - Stande seyn würden, allein ihre Kinder zu ernähren. Wenn also ein Weib mit einem Manne zusammen gelebt hätte, der keinen Vertrag mit ihr eingegangen wäre, die Kinder, die sie gebaren wür...
Page 27 - Der Drang der Umstände würde die schleunigsten Maßregeln , erfordern. Eine Art von Versammlung würde dann gehalten und die große^ Gefahr der: ganzen Gesellschaft einfach und wahr geschildert, ^werdM,. Es. würde bemerkt werden, daß, so lange siemi,tt«n im. Ueberftuß gelebt hätten, we...
Page 28 - Ei« genthums unvermeidlich auf dem Fuß nachfolgen würde, daß ein Mensch doch nicht mehr verzehren könne, als sein Magen faßt, daß es nicht wahrscheinlich sei , er werde seinen...

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